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20. Juni 2012

Astrologie und Wissenschaft

Das Thema Astrologie sorgt immer wieder für erhitzte Diskussionen. Verwunderlich ist das nicht, ist doch die Wissenschaft der Astrologie die viel subtilere Schwester der Astronomie, die sich auf die empirische Betrachtung des Himmelsgeschehens beschränkt. Astronomie ohne Astrologie ist wie ein Buch ohne Inhalt, oder genauer gesagt, wie ein Buch, das einem Analphabeten vorgelegt wird. Dieser kann das Buch zwar sehen, er nimmt sogar die Schrift auf den Seiten wahr und er mag, um dem Geheimnis dieses Objekts auf die Schliche zu kommen, sogar die Seiten zählen und die chemische Zusammensetzung der Blätter analysieren, und doch bleibt ihm das tatsächliche Wesen des Buches für immer verschlossen. Astrologie ist die subtile Wissenschaft, in den Seiten des Himmelsbuches zu lesen. Verglichen mit einem ernsthaften und kundigen Astrologen ist ein auf die so genannten "Naturwissenschaft" Weiterlesen...
6. Juni 2009

Astrologie und Kausalität

"Das Horoskop sie kein Verursacher, sondern ein Bild der Wirkungen. Astrologie sei eben nicht kausal." So lautet der Tenor vieler Astrologen, die sich damit aus dem Bereich des Aberglaubens und der "Unwissenschaftlichkeit" herausheben wollen.  "Wir haben nicht bestimmte Charaktereigenschaften, weil die Stellung der Gestirne am Himmel uns in irgendeiner Weise beeinflusst, wir erleben bestimmte Dinge nicht, weil das Horoskop sie in Gang setzt. Auf die Frage, welche Kraft hinter den Phänomenen der Welt steht gibt die Astrologie keine Antwort", lautet die weitere Argumentation. Und: "Ein Horoskop sie nichts anderes als ein Bild für die Qualität der Zeit, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort herrscht." Die Astrologen der zeitlosen vedischen Kultur, deren Zentrum das antike Indien war, waren alle wissenschaftlich geschulte Philosophen, sogenannte Brahmanas. Der vedischen Weiterlesen...
19. Mai 2009

Astrologie und tote Planeten

Es herrschen viele kontroverse Ansichten bezüglich Astrologie. Erst kürzlich habe ich einen Text gelesen, in dem behauptet wurde, Astrologie sei die unwissenschaftliche Vorläuferin der Astronomie (Sternenkunde) gewesen. Das beziehe sich auf eine Zeit, als die Menschen in ihrer Primitivität noch an die Macht der Gestirne glaubten und diese personalisierten und vergöttlichten. Im Laufe der Menschheitsgeschichte aber lernten die Menschen, die Naturgesetze hinter den Erscheinungen der Welt zu verstehen. Die Planeten, ehemals göttliche Kräfte, wurden nun zunehmend als das gesehen, was sie immer waren: Leblose Materietrümmer, die ihre Bahn durch das Weltall ziehen, indem sie unpersönlichen und absichtslosen Gesetzen der Natur folgen. Das Interessante an dieser Sichtweise ist, dass sie nichts gegen die Wissenschaft der Astrologie vorbringt. Selbst für den Fall, es handle sich um Weiterlesen...