Liebe Leserin, lieber Leser!
Auf meiner persönlichen Reise zurück zu meinem spirituellen Ursprung bin ich vor beinahe 25 Jahren mit der zeitlosen vedischen Sanskritliteratur Indiens in Berührung gekommen. Das Wort „Veden” übte schon als Kind einen ganz besonderen Zauber auf mich aus und es war – wenn auch eher unbewusst – klar für mich, dass ich einst, wenn ich erwachsen bin, diese Schriften genauer unter die Lupe nehmen werde.
Als Jugendlicher trug ich mich mit dem Gedanken, alle alten philosophischen und spirituellen Überlieferungen der ganzen Welt zu studieren, um sie zu vergleichen und alle Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten aus ihnen zu extrahieren. Ich war mir sicher, dass sich in der Tiefe all dieser Traditionen viele übereinstimmende Erkenntnisse über die Wirklichkeit finden lassen würden.
Obwohl ich streng christlich im katholischen Sinne erzogen worden war, gab es bei uns zu Hause ein Yogabuch mit einer Einführung in die indische Philosophie, das mir mit ungefähr vierzehn Jahren in die Hände fiel. Sicher war das Wort „Veden” ebenfalls darin zu finden. Mir fielen Gemeinsamkeiten mit der Philosophie des Christentums, aber auch Widersprüche dazu auf. Noch immer war es mein Anliegen, diesen (scheinbaren) Widersprüchen auf den Grund zu gehen, um sie auf einer Ebene tiefer Einsicht aufzulösen. In diesem Yogabuch fand ich auch die Zeichnung von einem Yogi, entlang dessen Wirbelsäule die sieben Hauptchakren eingezeichnet waren. Ich war fasziniert. Da gab es tatsächlich etwas, das man nicht sehen konnte und das dennoch existiere. Das bestätigte meine seit Kindheit bestehende Überzeugung, dass es überall um uns so viele Dinge gibt, die zwar genauso real sind wie diejenigen, die wir wahrnehmen können, zu denen wir aber keinen unmittelbaren Zugang haben.
Ich fühlte mich berührt vom Leben christlicher Mystiker, die sich tief in ihre Beziehung zu Gott versenkten und nach der unio mystica, der völlige Vereinigung mit Ihm, strebten. Auf der anderen Seite aber sah ich es als Herausforderung, sämtliche philosophischen Werke der Weltliteratur zu studieren, um durch die Destillation der Essenz dieser Bücher der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Es waren also zwei Wege, die mich herausforderten, und sie waren von ihrem Wesen her grundverschieden. Der eine war der Weg des Studiums und der philosophischen Spekulation, der andere der Weg der mystischen Versenkung. Wenn ich jetzt zurückblicke, berührt es mich zutiefst, dass ich beide Wege gehen konnte, aber in sehr komprimierter Form und somit in sehr kurzer Zeit, was mir wahrscheinlich Dutzende von Leben erspart hat.
Der spirituelle Teil der Veden, die Upanishaden, das Vedanta Sutra, die Bhagavad-gita und die Puranas, vor allem das Bhagavata Purana (Shrimad Bhagavatam), erklärt verschiedene Vorgänge, um auf dem Pfad der spirituellen Entwicklung Fortschritt zu machen. Da werden verschiedene Yoga-Arten beschrieben, wie Karma-Yoga, Jnana-Yoga, Ashtanga-Yoga und Bhakti-Yoga. Yoga bedeutet „Verbindung”, und in allen Yoga-Arten geht es um eine tiefere Erkenntnis der absoluten Wirklichkeit hinter den vergänglichen Erscheinungen der materiellen Kulisse.
Nirgendwo aber wird in der vedischen Literatur gesagt, dass jeder Yoga-Weg zum gleichen Ergebnis führe. Die einzelnen Yoga-Vorgänge gleichen vielmehr verschiedenen Stufen auf einer Leiter, die zwar letztendlich alle zur höchsten und letzten Stufe führen, aber nicht unbedingt selbst diese höchste Stufe darstellen. In der Bhagavad-gita und im Shrimad Bhagavatam, der spirituellen Creme de la Creme der gesamten vedischen Literatur, wird Bhakti-Yoga ganz klar und eindeutig sowohl als der vollkommene Yoga-Vorgang als auch als das letztliche Ziel aller anderen Yoga-Vorgänge dargestellt. Bhakti-Yoga ist so vollkommen, das es auf keinen anderen Vorgang angewiesen ist, wohingegen alle anderen Yoga-Vorgänge zu guter Letzt in den Vorgang des Bhakti-Yoga münden müssen, im ihren Anwendern einen vollkommenen und dauerhaften Nutzen zu verschaffen.
Bhakti-Yoga ist der Weg der Hingabe, und nur Hingabe allein kann der persönlichen Natur der Wirklichkeit, die ihren Ausdruck in bedingungsloser Liebe findet, gerecht werden. Bhakti-Yoga vereint den Gewinn aller anderen Yoga-Vorgänge in sich und geht gleichzeitig weit darüber hinaus. Der Erwerb philosophischen Wissens und die Glückseligkeit mystischer Versenkung sind Nebeneffekte dieses erhabenen Vorgangs der Selbstverwirklichung.
Dieser Vorgang des Bhakti-Yoga hat mir Unmengen von Mühen erspart. Weder war es notwendig, alle philosophischen Bücher dieser Welt zu studieren, noch musste ich mich in den Wald zurückziehen, um mich für lange, lange Zeit in strenger Entsagung im Vorgang der mystischen Versenkung zu üben. Und noch dazu bescherte mir dieser wunderbare Vorgang des Bhakti-Yoga unschätzbare Geschenke, die von keiner anderen Methode der Selbstverwirklichung überbracht werden können!
Elemente von Bhakti-Yoga sind in allen großen Religionen dieser Welt zu finden. Ein weiser Mensch hat einmal festgestellt: „Religion ohne Philosophie ist Sentimentalität und manchmal sogar Fanatismus, und Philosophie ohne Religion ist intellektuelle Spekulation.” Bhakti-Yoga ist zur Wirklichkeit erblühte vollkommene Philosophie.
Warum ich das alles erzähle?
Ich erzähle es, weil es mein Ringen um Wahrheit und Vollkommenheit widerspiegelt. Mein bedingungsloser Wunsch nach echter Wahrheit hat mich zu diesem Vorgang des Bhakti-Yoga geführt und mir alle Wünsche erfüllt. Und es hat mich jahrelang beschäftigt, wie ich diesen Vorgang anderen Menschen auf eine Art und Weise nahe bringen kann, die effektiv ist und mir gleichzeitig ermöglicht, meine Familie zu ernähren. Über die Jahre habe ich verschiedenste Möglichkeiten ausprobiert, um den Menschen einen einfachen und praktischen Einstieg in die vedische Weisheit zu ermöglichen. Vor einigen Jahren stieß ich dann auf die vedische Astrologie und ich war fasziniert. Hier bot sich mir die Möglichkeit, Menschen dabei zu helfen, mit einfachen Mitteln aktiv ihr Schicksal positiv zu beeinflussen, und gleichzeitig – vor allem durch die Wissenschaft der Mantra-Meditation – das Bhakti-Element in ihr Leben zu integrieren. Aus diesem Wunsch heraus entwickelte ich meine Version des vedischen Kavaca-Horoskops.
Das vedische Kavaca-Horoskop ist natürlich ebenso wenig meine Erfindung wie Bhakti-Yoga. Aber es ist mir gelungen, das zeitlose vedische Kavaca-Horoskop in einen modernen Kontext zu stellen. Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten neben dem Studium der vedischen Literatur Hunderte von Büchern und Programmen zu den wirksamsten Methoden der persönlichen und spirituellen Entwicklung studiert und durchgearbeitet, ich habe an vielen hochkarätigen Seminaren teilgenommen und ich war stets bemüht, alle daraus gewonnen Erkenntnisse in meinem Alltag einfließen zu lassen, sie anzuwenden und zu leben. Und schließlich habe ich all das, all mein Wissen und meine Verwirklichungen, in mein vedisches Kavaca-Horoskop einfließen lassen.
Neben der Arbeit mit Mantras, der ich die größte Bedeutung beimesse, lege ich auch großen Wert auf die richtige Anwendung wirksamer Affirmationen (die auf Sanskrit Samkalpas genannt werden). Ein weiterer Schwerpunkt ist das Erlernen der Kunst des Loslassens, ohne die keine Methode der persönlichen und spirituellen Entwicklung wirklich erfolgreich sein kann. Ein kurzer Auszug aus meinem 160-seitigen Affirmations-Kurs für das Kavaca-Horoskop macht das deutlich:
„Affirmationen haben immer mit Annehmen zu tun. Wir bekräftigen und bestätigen damit ein Ziel, das wir erreichen, d.h. annehmen wollen. Los-lassen ist nichts weiter als die natürliche andere Seite des Annehmens, denn es ist unmöglich, etwas Besseres anzunehmen, ohne etwas von minderer Qualität loszulassen.”
Auch ist es mir gelungen, modernste Audio-Technologie in das vedische Kavaca-Horoskop zu integrieren. Vielleicht haben Sie schon etwas über Binaural Beats oder Silent Sound gehört. Mit Hilfe der Anwendung von Binaural Beats ist es möglich, den Geist sehr schnell und einfach in einen tief meditativen und damit rezeptiven Zustand zu versetzen, wodurch die Wirksamkeit der Anwendung von Affirmationen und Mantras noch einmal um ein Vielfaches gesteigert wird. Des Weiteren sind in das vedische Kavaca-Horoskop auch eine radionische Balancierung und ein PC-Programm zur visuellen Arbeit mit Affirmationen integriert. Aus all diesen Gründen nenne ich mein vedisches Kavaca-Horoskop gerne die „vollkommene Synthese zeitloser Weisheit und modernster Wissenschaft und Technologie”
Das vedische Kavaca-Horoskop umfasst sowohl spirituelle als auch materielle Methoden und Vorgänge, die den Anwender ermächtigen, sein Leben mehr und mehr nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zu gestalten. Das gipfelt im Loslassen aller materiellen Begrenzungen und Einschränkungen und in der entschiedenen Annahme der eigenen grenzenlosen Vollkommenheit und Souveränität. Als Ebenbilder Gottes sind wir nicht als ohnmächtige Opfer, sondern als mächtiger Mitgestalter der Wirklichkeit geschaffen worden. Während der Vorgang des Loslassens Elemente mystischer Praxis in sich trägt, beruht der Vorgang des Annehmens auf den zeitlosen Prinzipien der Hingabe an eine persönliche Wirklichkeit bedingungsloser Liebe, auf Bhakti-Yoga. Dieses Bhakti-Element findet vor allem in der Anwendung ganz spezifischer spiritueller Mantras ihren Ausdruck, deren Wirkung weit über den materiellen Bereich hinausgeht und uns die vollkommene Freiheit der Wirklichkeit eröffnet.
Zugleich aber ist das vedische Kavaca-Horoskop nicht auf diese spirituellen Methoden beschränkt, obwohl diese zweifellos das größte Potential der Transformation in sich bergen. Das Kavaca-Horoskop setzt simultan auf den verschiedenen materiellen Manifestations-Ebenen an, von gröberen hin zu feineren, um alle zu nähren und zu harmonisieren. Die Arbeit mit den Schwingungsqualitäten von Farben und Edel- oder Halbedelsteinen ermöglicht es dem Anwender auf einfachste Weise, heilende Energien in sein Leben fließen zu lassen, um so ganz gezielt Disharmonien, Blockaden und Mängel aufzulösen. Es wird auch die Möglichkeit geboten, mit Zahlen-Kavacas zu arbeiten. Das sind magische Quadrate mit neun Zahlen, deren Verhältnisse eine Schwingungsmatrix erzeugen, die in direkter Resonanz zu dem betreffenden Planeten steht, dessen Einfluss dadurch nachhaltig gestärkt wird. Welche Planeten gestärkt werden müssen, wird auf der Grundlage Ihres Geburtshoroskops genau errechnet.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Kavaca-Horoskop auf jeder möglichen Ebene ansetzt, um sowohl einen heilenden Einfluss auf den Anwender zu bewirken als diesen auch zu befähigen, sein eigenes schlummerndes Potential zu entdecken und entfalten. Es spricht vom grobstofflichen Bereich über die verschiedenen feineren Manifestationsstufen bis hin zur spirituellen Wirklichkeit alle Ebenen unseres Daseins an, um uns in unserem Wachstum so umfassend wie möglich zu unterstützen. So beinhaltet eine ayurvedische Typenbestimmung Tipps für eine gesunde und zu Ihrer Natur passende zur Ernährung, wohingegen Farben, Halbedel- bwz. Edelsteine, Yantras (spirituelle Energie-Symbole), Kavacas (planetare Schwingungsquadrate), Affirmationen und Mantras (spirituelle Klangschwingungen) auf der energetischen, emotionalen und mentalen Ebene ansetzen. Da es sich beim Kavaca-Horoskop um spirituelle Yantras und Mantras handelt, reicht deren Wirkung bis weit in die spirituelle Sphäre, in die ewige Welt eines Lebens voller Freiheit und Glückseligkeit, hinein.
Im nächsten Beitrag werde ich genauer auf die Wirkungsweise von Farben und Edelsteinen eingehen.
Zusätzliche Informationen zum vedischen Kavaca-Horoskop finden Sie hier:
http://vedisches-horoskop.com/kavaca-horoskop.html
http://www.yogabuch.com/kavaca-horoskop-neujahrspezial.html
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse und wünsche Ihnen: Mögen alle Ihre innersten Hoffnungen, Träume und Wünsche in Vollkommenheit in Erfüllung gehen! Om tat sat; so sei es.
Herzlichst,
Ihr Friedrich Asen
