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In einem Beitrag des ORF mit dem Titel “Chavez fordert von Obama neuen Politikstil der USA” heißt es unter anderem über den Staatschef Venezuelas, Hugo Chavez, der im September den venezolanischen Botschafter aus Washington abgezogen hatte und bis zum Ende der Amtszeit des US-Präsdenten Bush keinen neuen mehr entsenden wollte :
“Der Linkspopulist versucht immer wieder, Venezuela als Gegenspieler der USA in Lateinamerika zu positionieren.”
Was mir dabei immer wieder auffällt, ist der inflationäre Gebrauch des Begriffes “Populist”, ob es sich nun um “Linkspopulist” oder “Rechtspopulist” oder sonst irgendeinen Populisten handelt.
Was ist ein Populist? Im Duden finden wir folgenden Definition:
Po|pu|lis|mus der; 1. (Pol.) von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, deren Vertreter durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen zu gewinnen suchen. (© Duden – Das Fremdwörterbuch. 7. Aufl. Mannheim 2001)
Unter “Opportismus” und “demagogisch” finden wir im selben Werk: Op|por|tu|nis|mus der; – <lat.-fr.>: 1. allzu bereitwillige Anpassung an die jeweilige Lage (um persönlicher Vorteile willen).
de|m|a|go|gisch: (abwertend) aufwiegelnd, hetzerisch, Hetzpropaganda treibend
Hugo Chavez soll offensichtlich unterstellt werden, er sei ein Politiker, der aufwiegelnd, hetzerisch und Hetzpropaganda treibend “durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen zu gewinnen sucht”, wobei er sehr darauf bedacht ist, mit einer allzubereitwilligen Anpassung an die jeweilige Lage persönliche Vorteile zu erlangen.
Natürlich finden wir keine detaillierten Erklärungen, weder, welche die persönlichen Vorteile sind, die er zu erlangen trachtet, noch welcher Art von Hetzpropaganda er sich genau bedient. Diese Diktion finden wir mit großer Regelmäßigkeit im Zusammenhang mit den verschiedensten Persönlichkeiten bzw. Weltanschauungen wieder. Sie ist absolut nichtssagend, hat aber durch beharrliche am Volk vorgenommene Gehirnwäsche den Status von “Triggerbegriffen” erlangt, die, einmal ausgesprochen, bei den programmierten Versuchsobjekten eine ganz bestimmte erwünschte Reaktion hervorrufen.
Wenn ich auf die Strasse gehe und einhundert Leute frage, warum Hugo Chavez ein “Populist” sei, werde ich hauptsächlich Unverständnis ernten. Weder haben die Leute Ahnung, was das bedeuten soll, noch haben die meisten irgendeine Ahnung davon, wer Hugo Chavez überhaupt ist. Ich möchte hierzu anmerken, dass es hier nicht um die Diskussion einer politischen Ideologie, geschweige eines politischen Stils geht. Mir geht es um etwas, das mindestens eine Ebene tiefer – sprich subtiler – angesiedelt ist, nämlich um die Diskussion eines bestimmten Sprachgebrauchs, dessen einziger Zweck der verkappte Transport ideologischer Indoktrination ist.
Wie gesagt, die Leute haben keine Ahnung, was denn nun ein Populist sei. Aber, und auch das werden ihre Antworten widerspiegeln, es muss etwas Problematisches, Ablehnungswürdiges, Schlechtes sein. Ohne also im geringsten über die Politik einer Person zu informieren, ja, ganz bewusst ohne die Absicht, das Volk wirklich über die politische Ideologie dieser Person aufzuklären, wird sie in ein bestimmtes Eck gerückt und auf diese Weise denunziert.
Aus welchem Lager stammt diese subtile emotionale Manipulation? Wer ist dafür verantwortlich?
Hier wage ich die Behauptung, dass jedem, der den Machenschaften dämonischer Kräfte, diesen Planeten vollkommen unter ihre Kontrolle zu bekommen, einen Strich durch die Rechnung zu machen droht, damit zu rechnen hat, exakt mit diesem Begriff des “Populisten” stigmatisiert zu werden. Ihm haftet der Beigeschmack des Verführers an, der das Volk bloß zu seinem eigenen Vorteil in die Irre führt. In diesem Zusammenhang ist es sehr interessant, seine Aufmerksamkeit einem besonderen Wort in der offiziellen Definition des Begriffes “Populismus” zuzuwenden, nämlich dem Wort “volksnah”.
Es ist also durchaus möglich, dass ein sogenannter “Populist” eine überaus positive Eigenschaft aufweist, eine, die der überwiegenden Mehrzahl der heutigen Politiker – schenkt man der Meinung des Volkes Glauben – völlig abzugehen scheint: volksnah. Links und rechts höre ich die Leute über “die Politiker” schimpfen, und der Grundtenor all dieser Unzufriedenheit lässt sich in der die hilflose Frustration zum Ausdruck bringenden Feststellung wiedergeben: “Die (die Politiker) interessieren sich ja nicht ohnedies nicht für uns. Denen geht es doch nur um ihren eigenen Vorteil”.
Könnte es sein, dass es “Populisten” in Wissenschaft, Politik und Kultur gibt, die der positiven Bedeutung dieses Begriffes, nämlich volksnah, entsprechen?
Ist es möglich, dass es Politiker gibt, deren Volksnähe nicht bloß zur Erlangung eigener Vorteile geheuchelt ist, sondern einen echten Ausdruck der Besorgnis um das Wohl des Volkes darstellt?
Ist es möglich, dass Menschen wie du und ich in der Lage sind, den Unterschied wohl zu spüren?
Ist es möglich, dass solche vom Volk tatsächlich geliebten Persönlichkeiten auf diese Weise diffamiert und in ein schiefes Licht gerückt werden sollen, weil sie eine Gefahr darstellen?
Eine Gefahr für wen?
Das ist nicht allzuschwierig zu beantworten. Jeder, der eins und eins zusammenzählen kann, kann sich einen Reim darauf machen. Ich gebe hier nur Schützenhilfe. Die Menschen sind trotz jahrhundertelanger Intensivpropaganda noch immer nicht so dumm, wie es bestimmte Kräfte gerne hätten.
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Wollen wir uns kurz in das Reich der Psychologie begeben.
Ist es nicht aufschlußreich, welche Methoden der Diffamierung angewendet werden?
Besetze und verknüpfe einen Begriff, der gar nichts dafür kann und oft ursprünglich etwas ganz anderes bedeutet, gemäß Skinner’scher Konditionierungstheorie durch heftige Propaganda, die kaum auf der intellektuellen Ebene, sondern vor allem auf der emotionalen Ebene stattfindet, mit allerlei negativen Bedeutungsinhalten, und bewirf deine Gegner mit diesen Triggerbegriffen. Irgendetwas wird immer hängen bleiben, zumal der ganze Prozess ja nicht auf der Ebene der Vernunft abläuft, sondern auf die Nutzbarmachung der menschlichen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Anerkennung und Kontrolle und den daraus resultierenden Ängsten abzielt.
Die Menschen werden durch programmiertes Lernen unter Mißbrauch ihrer emotionalen Abhängigkeit und Vermeidung intellektueller Reflektion dazu gebracht, bestimmte mentale Verhaltensmuster anzunehmen, weil sie dafür mit sozialer Anerkennung als gute, aufgeklärte Bürger belohnt werden.
Ich wiederhole es nochmals: Das Ganze ist emotionale Konditionierung und hat mit Vernunft, klaren Argumenten und philosophischer Reflektion so viel zu tun wie ein Fisch mit dem Fahrradfahren. Das Volk wird gedrängt, alle natürlichen Reste mentaler, emotionaler und intellktueller Gesundheit aufzugeben. Daraus entsteht etwas, das wir mit der “Zerissenheit der Volksseele” bezeichnen könnten. Auf der einen Seite der unmittelbare Zugang zur Realität, beruhend auf einem gesunden Hausverstand, auf der anderen Seite das als “Aufgeklärtheit und Fortschrittlichkeit” belobigte Annehmen ganz bestimmter Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen, die zwar zumeist jedem gesunden Verstand widersprechen, aber aus emotionaler Unselbstständigkeit, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit dann doch angenommen werden.
“Ja, lieber Bürger, du hast brav gewählt. Du hast gut gewählt. Du bist ein reifer Bürger. Im Gegensatz zu unbelehrbaren Fundamentalisten bist du offen, modern, fortschrittlich, aufgeklärt, tolerant und demokratisch.”
Frag’ den braven Bürger, was es bedeutet, “aufgeklärt” zu sein?
Er hat keine Ahnung. Das sind alles nur leere Hülsen, Triggerbegriffe zur Initialisierung beabsichtigter emotionaler und mentaler Zustände, bar jeder semantischen Bedeutung. Und es ist völlig gleichgültig, ob die angefeindete Person nun angeblich der rechts- oder linkspopulistischen Kategorie zuzuordnen ist. Divide et impera!
Und der betrogene Bürger steht mit stolzgeschwellter Brust da, sich mit allen intellektuellen Wassern gewaschen dünkend, und läßt sich von den Wölfen im Schaftspelz den Honig ums Maul schmieren, anstatt erhobenen Hauptes mit wahrem Stolz zu fragen: “Wer bist du, dass du mir derart in den Arsch kriechst? Was ist deine Motivation? Ich bin mein eigener Herr; ich brauche dein falsches Lob nicht.”
Woraus resultiert diese Unselbstständigkeit und Unsicherheit des Bürgers?
Oh, das ist ein weites Thema, aber in diesem Zusammenhang sei nur soviel gesagt: Der Mensch ist abhängig, weil er sich seiner Schwäche, seiner Unvollkommenheit bewusst ist. Der intelligente Mensch überwindet diese Schwäche durch Yoga, d.h. durch die erneute Etablierung seiner Verbindung zu seinem Ursprung, seit Jahrtausenden Gott genannt. Nun ist er unverwundbar, sicher und deshalb selbstständig in seinen Ansichten und seinem Handeln.
Um den Menschen nun anfällig für emotionale Propaganda zu machen, ist es zuallererst unumgänglich, ihm diese Sicherheit zu zerstören. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, findet die Spuren dieser Bemühung in jedem Bereich des menschlichen Lebens wieder. Auf diese Weise haltlos geworden, ist der entwurzelte Mensch nun ein leichtes Opfer irreführender Propaganda dämonischer Kräfte. Jesus hat sie zu Recht die falschen Propheten genannt.
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Diskussion um die Existenz Gottes auf der selben emotional-populistischen Ebene stattfindet?
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Propagierung aller offiziellen “Wahrheiten” und Ansichten sich genau dieser emotional-populistischen Ebene – auf abscheulichstem Niveau – bedient, die den “Gegnern” unterstellt wird?
Keine Argumente, und wenn, dann die dümmsten ihrer Art, schon unendlich oft auf vollkommene Weise widerlegt. Aber dafür der unverhohlene Hinweis, dass nur ein Idiot an Gott glauben kann. Nur ein ewiggestriger, dem Fortschritt abgeneigter Feind der Aufklärung kann an Gott glauben.
Das ist ihre Argumentation. Argumentation?
Nein, es gibt keine Argumentation. Nur Propaganda. Propaganda und Polemik übelster Sorte.
Böse, wer Böses denkt. In ihren Augen ist Gott ein böser Verführer. Warum wohl?
Damit sind wir bei einer überaus interessanten Schlußfolgerung angelangt: Ist diese Propaganda nicht die zynischte und abscheulichste Art des Populismus?
Ist das nicht Verführung in Reinkultur?
Hier wird gehetzt, aufgewiegelt und dramatisiert. Hier wird alles getan, um die Gunst der Massen mit verlogenen Versprechungen zu gewinnen, nachdem man ihr zuvor alle substantiellen Werte weggenommen hat.
So beraubt man etwa das Volk um sein Vermögen und seine Arbeit und läßt sich dann als großer Helfer in der Not (Notstandshilfe, Arbeitslosengeld, Heizkostenzuschuss und andere Augenauswischereien) feiern.
Jemand, der so leichtfertig, unbegründet und irreführend den Begriff “Popularismus” verwendet und anderen unterstellt, populistisch zu sein, offenbart damit nur eines: Dass er selbst es ist, auf den die negativste aller negativen Definitionen diese Begriffes perfekt zutrifft. Er hasst Konkurrenten, und deshalb unterstellt er diesen Konkurrenten in “weiser” Flucht nach vorne genau jene Methoden, die er in vollem Umfang anwendet. Damit schlägt er gewissermaßem zwei Fliegen auf einen Schlag. Er lenkt von seinen Machenschaften ab und diffamiert gleichzeitig seine Gegner.
Das bislang gesagte ist der absolute und unumstößliche Beweis dafür, dass diese selbsternannten “Retter der Menschheit” mit exakt diesen Methoden, die sie anderen in die Schuhe schieben, arbeiten, um ihre dämonische und menschenverachtende Agenda umzusetzen.
Lernen Sie, die Massenmedien neu zu lesen. Lernen Sie, zwischen den Zeilen zu lesen. Lernen Sie, den Betrug der “modernen”,”aufgeklärten”, “liberalen” und “demokratischen” Ideologie zu durchschauen.
Ein “Populist” ist jemand, der genau dies tut und dem Volk dazu verhilft, dasselbe zu tun. Einer, der aus der Reihe tanzt, der sich dem Zugriff der dämonischen Propaganda entzieht, mit der Absicht, dem Volk und nicht dem “Tier” zu dienen. Und einer, der andere dazu “aufwiegelt”, es ihm gleichzutun.
Die dämonische Kräfte bedienen sich in ihrer Propaganda bevorzugt einer Spezies, die sich am besten als die Sklavenkaste der “linksintellektuellen Hofpropagandisten” bezeichnen lassen. Diese Wesen, vorrangig als Journalisten tätig, funigeren als sogenannte Opinionleader. Ihre Aufgabe besteht darin, den ideologischen Dreck der Dämonenmafia dem Volk als letzten Schrei von Aufgeklärtheit und Modernität zu verkaufen. Ihr Medium sind die Massenmedien. Ihre Opfer sind emotional unselbstständige Menschen, die sich genau in diesem Ausmaß als intellektuell privilegiert betrachten, in dem ihnen das Wesen tatsächlicher Intelligenz ein ungelöstes Rätsel ist. Diese Menschen brüsten sich in Diskussionsrunden mit ihrem angelernten Wissen und haben ständig den Mund offen, weil sie immer dem Zwang unterworfen sind, anderen beweisen zu müssen, dass auch sie etwas wert sind.
Diese bezahlten Hofideologen sind sehr geschickt darin, auf der Klaviatur der Triggerbegriffe und der dadurch hervorgerufenen Emotionen zu spielen. Alles in allem ziehen sie ihre Macht zum einen aus ihrer hündischen Ergebenheit gegenüber ihren Herrn, auch wenn ihnen dies oft nicht einmal so richtig bewusst ist, zum anderen aus der emotionalen Abhängigkeit ihrer Rezipienten. Sie sind zynisch, stets bereit, andere lächerlich zu machen, und letztendlich sind sie machtlos. Sie sind die Schmierfinken der Nationen. Ihre Tage sind gezählt.
Hier möchte ich auch noch anfügen, dass die Trennung politischer Ideologien in “links” und “rechts” längst überholt ist, falls sie überhaupt jemals Gültigkeit besessen hat. Es geht nicht um irgendein Schubladendenken. Vielmehr geht es um die Tatsachen “Licht” und “Dunkelheit”. Die Wirklichkeit ist weder “rechts” noch “links” noch “gemäßigt”, weder “demokratisch” noch “diktatorisch”. Die Wirklichkeit transzendiert alle diese Begriffe, weil ihre Grundlage nicht in der Philosophie des Mangels liegt.
Bedingungslose Liebe auf der Basis bedingungsloser Freiheit ist das ureigenste Wesensmerkmal der Wirklichkeit hinter allen zeitweiligen Ambitionen und den damit verbundenen Begriffen. Manchmal scheint bedingungslose Liebe diktatorisch zu sein, manchmal demokratisch, manchmal fundamentalistisch, manchmal liberal. Aber immer ist es Liebe, und derjenige, der sich der Qualität dieser Liebe geöffnet hat, kostet sie in ewiger Freude und genießt ihre unzähligen Erscheinungsformen in unbegrenzter Ekstase, unvorstellbar für diejenigen, die sprichwörtlich auf der mentalen Ebene herumgeistern.
Lasst Euch nicht zum Narren halten!
Zum Wohle aller,
Friedrich Asen (Jagannidhi das)
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