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Ich habe mir ja vorgenommen, zur US-Wahl keine Stellung zu beziehen. Es gibt überall im Internet ausreichend alternative Informationen zur Wahl Barack Obamas zum neuen US-amerikanischen Präsidenten.
Aber es ist mir ein Anliegen, auf etwas hinzuweisen, dass sehr besorgniserregend ist. Ausschlaggebend dafür war unter anderem ein Horoskop für Barack Obama, das in esoterischen und “spirituellen” Gutmenschen-Kreisen verbreitet wird. In diesem Horoskop wird Obamas Gesinnung unter anderem so dargestellt:
“Ich stelle mich selbst, meine Person und alles was mich ausmacht (Sonne) in den Dienst der anderen, der Schwachen, der Bedürftigen, Hilflosen. Dabei werde ich angetrieben von reiner Liebe und der Sehnsucht nach einer heilen Welt. Meine Religion ist die Religion der Liebe. Durch Neptun im neunten Haus drückt sich nochmal, zusätzlich zum Chiron im ersten Haus, der im Zeichen Fische im Prinzip die gleiche Aussage macht, die große heilende Liebesenergie von Barack Obama aus. Heilende Liebeskraft, Leichtigkeit und Freude, dies sind die wesentlichen Faktoren von Obamas Ausstrahlung und Wirkung auf die Umwelt.”
Jemand, der hinter die Kulissen sieht, weiß, dass Barack Obama niemals hätte Präsident werden können, hätte er nicht der Dämonen-Lobby einen Treueid abgelegt. Das kommt in zahlreichen seiner Reden zum Ausdruck, die hier nicht kommentiert und wiedergegeben werden, weil das zum einen den Rahmen dieses Beitrages weit sprengen würde, und weil es zum anderen aufgrund der von der Dämonenmafia vorgenommenen Gehirnwäsche und dem daraus resultierenden nutzlosen Hin- und Herargumentieren vom tatsächlichen Kern der Problematik ablenkt.
Es ist verständlich, dass die Menschheit in ihrer Verzweiflung angesichts eines Ozeans aus Lügen, Missbrauch und Ausbeutung nichts sehnlicher wünscht als einen Erlöser, der nun für Recht und Ordnung sorgt. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass, wie Jesus sie nannte, “falsche Propheten” vorgeben werden, diese Erlöser zu sein, um auf diese Weise die getäuschte Menschheit mit dem “Einverständnis” derselben in ein Sklaventum verführen zu können, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.
Deshalb ist jetzt nichts notwendiger als echtes, wahres und tiefes Unterscheidungsvermögen. Viel zu viele Menschen, die es eigentlich gut meinen, fallen auf die geschickte Propaganda der Dämonenmafia herein. Das ist auch nicht verwunderlich, wird der Masse der Menschen doch jede Möglichkeit verwehrt, dieses Unterscheidungsvermögen zu entwickeln. Das Interessante daran ist, dass vor allem zwei Gruppen von Menschen, die beide sehr davon überzeugt sind, den “Durchblick zu haben”, dieser Verführung auf widerstandsloseste Art und Weise auf den Leim gehen.
Zum einen sind es die “linksintellektuellen” Gutmenschen, zum anderen die “esoterischen” Gutmenschen. Beiden ist – wie der Name schon sagt – gemeinsam, dass es sich um “Gutmenschen” handelt. Und Gutmenschentum, in welcher Form auch immer es auftritt, ist immer mit linksideologischem Gedankengut verbunden, dessen tatsächliche Aufgabe es ja ist, den Menschen zu entwurzeln und zum Produkt einer entfremdeten und entfremdenden “urbanen” Kultur zu machen. Weltanschaulich “links” bedeutet nichts anderes als Atheismus mit allen Konsequenzen.
Warum gerade oft junge Menschen – ich war einer davon – auf diese Ideologie reinfallen, ist leicht verständlich. Tatsächlich fungiert diese linke Ideologie, deren “offizielle Erfinder” Karl Marx und Friedrich Engels waren, als “Religion”, als die Religion des Atheismus. Marx, der Religion als das Opium des Volkes gebrandmarkt hat, tat nichts anderes, als unter dem Deckmäntelchen von Aufklärung und Philosophie eine neue Religion zu propagieren, die an Falschheit und Verdorbenheit der von ihm kritisierten Religion in nichts nachsteht, ja sie noch weit übertrifft. Der “dialektische Materialismus” verspricht das Himmelreich Gottes, nur eben ohne Gott.
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Junge und junggebliebene Menschen, die sich von spirituellen Werten wie Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit angesprochen fühlen und die die erstarrte bürgerliche Ideologie des 19. und 20. Jahrhunderts als Ursache für den furchtbaren Zustand der Welt verantwortlich machen, zieht es zu linksideologischen Werten, wobei die atheistische Grundlage dieser Ideologie oftmals in den Hintergrund verdrängt wird.
Das erklärt auch, warum sich viele Esoteriker in ihren alltäglichen politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftliche Ansichten unhinterfragt linksideologische Anschauungen zu eigen gemacht haben, obwohl diese vielfach ihren “esoterischen” Grundansichten unmittelbar widersprechen.
Der Grund ist leicht zu finden: Viele Esoteriker und “spirituelle” Menschen haben diese Strömungen als Versuch angenommen, ihre innere Leere zu überwinden, sind aber nicht bereit, ihre Pseudospiritualität in eine echte und authentische Spiritualität mit allen damit verbundenen Konsequenzen zu ändern. Diese Änderung würde weitreichende persönliche Folgen mit sich bringen, die in jedem Aspekt ihres Lebens ihren Niederschlag fänden, und eben dazu sind diese Menschen (noch) nicht bereit. So bedienen sie sich am weitgefächerten Esoterik-Markt, ohne den Sinn authentischer Esoterik und Spiritualität zu begreifen.
Ein Gutmensch ist demnach eine Person, die auf oberflächliche Weise zeitlosen Prinzipien wie Gleichheit, Respekt, Toleranz etc. das Wort redet, es gleichzeitig aber vermeidet, für sich selbst die persönlichen Konsequenzen aus der Annahme eben dieser Prinzipien zu ziehen. Das hat vor allem zwei Folgeerscheinungen:
Zum einen bleibt diesen Menschen, da sie sich mit oberflächlichen Symptomen zufriedengeben, die Entwicklung eines tiefen und umfassenden Unterscheidungsvermögen verwehrt, zum anderen zeichnen sie sich durch die Neigung aus, ganz entgegen ihren “gutmenschlichen” Idealen andere Menschen, welche sie auf ihre aus Abhängigkeit geborene Oberflächlichkeit aufmerksam machen, auf das niederträchtigste und gemeinste zu verurteilen. Das ist verständlich, wenn man bedenkt, dass dieses Aufmerksam-Machen ihre persönlichen wunden Punkte konfrontiert, die sie als blinde Flecke mit sich herumschleppen. Sie sind (noch) nicht gewillt, sich diese anzusehen, geschweige denn loszulassen.
Ein Gutmensch ist also jemand, der aus Angst davor, sich mit seinem eigenen Schatten auseinanderzusetzen, sich selbst und somit ebenso andere betrügt. Er ist extrem anfällig für Lob und Schmeicheleien, mögen diese auch den abscheulichsten Quellen entstammen. Was stört es ihn, ist doch sein Unterscheidungsvermögen, wie wir bereits festgestellt haben, kaum vorhanden.
Das bringt uns zu einer weiteren Schlussfolgerung von ungeheurer Bedeutung. Es gibt keine Schlussfolgerung, der zu irgendeiner Zeit an welchem Ort auch immer mehr Bedeutung beigemessen werden könnte als dieser. Es ist die wesentlichste Aufgabe dieses Blogs, aufzuzeigen, dass sich alle Probleme dieser Welt – seien sie wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher oder individueller Natur – auf diesen einen Punkt zurückführen lassen.
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