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Es ist die Frage um das Wesen Gottes. Das ist die wichtigste Frage, die es überhaupt gibt. Wer nicht weiß, wer oder was Gott ist, hängt im luftleeren Raum. Es gibt zwei essentielle Wahrheiten, die alle Probleme des materiellen Bewusstseins lösen können:
- 1. Ich bin nicht der Körper, sondern reines Bewusstsein. Bewusstsein ist spirituelle Energie. Es ist nicht möglich, Bewusstsein durch materielle (physikalische, chemische) Wechselwirkungen zu erschaffen.
- 2. Gott ist eine absolute, transzendentale individuelle Person.
Von diesen beiden Grundwahrheiten, auf denen die gesamte Realität ruht, ist die zweite noch viel wichtiger als die erste, ja – richtig verstanden – schließt sie diese mit ein.
Fast alle Gutmenschen- Esoteriker und Gutmenschen-Spiritualisten sind der Vorstellung des Monismus auf den Leim gegangen. Der Monismus ist die Falle der Dämonenmafia für diejenigen, die sich mit dem grobmateriellen Atheismus des dialektischen Materialismus nicht zufrieden geben wollen. Monismus ist das feinstofflichere Gegenstück zum groben Atheismus, aber es ist Atheismus. Pantheismus, Monismus, Deismus, Polytheismus etc. stellen nur verschiedene Aspekte des immer gleichen Atheismus dar. Selbst fast alle monotheistischen Religionen der heutigen Welt sind atheistisch, weil sie keine Ahnung davon haben, wer Gott tatsächlich ist.
Atheismus bedeutet, Gott nicht als individuelle Persönlichkeit anzuerkennen. Der Monismus ist eine unendliche Ansammlung von Fehlern und Widersprüchen, denen wir uns im Laufe der Zeit ausführlich widmen werden. Ihm eigen ist, dass er nichts zu erklären vermag, was wir tagtäglich um uns herum und in uns wahrnehmen: Individualität.
Psychologisch gesehen ist es interessant, dass die pseudoesoterisch-spirituellen Anhänger des Monismus (“Alles ist eins”) genau wie ihren grobstofflichen Leidensgenossen durch emotionale Abhängigkeit gesteuert werden. Die Szene des “New Age” ist genauso dämonisch unterwandert wie alle anderen Bereiche des menschlichen Lebens auch. Ja, es ist in der Tat so, dass diesem Bereich vermehrt dämonische Aufmerksamkeit zuteil wird. Das ist einfach zu verstehen. Erstens suchen in krisengeschüttelten Zeiten wie diesen immer mehr Menschen ihr Heil in Esoterik und Spiritualität, und zweitens ist echte Spiritualität die einzige, aber dafür umso effektivere Möglichkeit, dem Würgegriff der Dämonenmafia zu entkommen. Was liegt näher, alles dranzusetzen, um den Menschen dieses Tor zu versperren und sie mit Pseudospiritualität abzuspeisen.
Es wurden in der Vergangenheit von dämonischer Seite keine Mühen gescheut, die Vorstellung eines persönlichen Gottes als anthropomorphische Kinderei zu diffamieren, die dem unreflektierten Verlangen eines primitiven Geistes entspricht. Man lese dazu die betreffenden Stellen in Erich Fromm’s Buch “Die Kunst zu lieben”, einer der Bibeln atheistischen Unsinns.
Auf der anderen Seite wird die monistische Vorstellung, letztendlich sei “alles eins”, als der reife Endpunkt in der religiösen Entwicklung der Menschheit gepriesen.
Auf Wikipedia heißt es:
“Eine starke Ausprägung des Anthropomorphismus findet sich in der christlichen, hinduistischen, germanischen, griechischen, keltischen und römischen Mythologie, in der die Götter ausgesprochen menschliche Züge tragen, obwohl zum Teil auch die Fähigkeit besitzen (in besonderen Situationen) eine zoomorphe Gestalt anzunehmen. Auch im Alten Testament werden Gott menschliche Eigenschaften und Gefühle zugeschrieben.
Von vielen Atheisten und Agnostikern werden die Gottesvorstellungen der heutigen Weltreligionen (Hinduismus, Judentum, Christentum und Islam) als ebenso anthropomorph wie die der Antike kritisiert. Der Anthropomorphismus ist ein Kritikpunkt, weil er nahelegt, dass die entsprechenden Gottesbilder aufgrund menschlicher Vorstellungen geschaffen wurden (Vermenschlichung).”
Dieses Argument ist natürlich in jeder Hinsicht unsinnig, heißt es doch schon in der Bibel, der Mensch sei nach dem Ebenbild Gottes geschaffen worden. Nicht Gott hat eine menschliche Gestalt, sondern vielmehr der Mensch eine göttliche, der ewigen spirituellen Gestalt Gottes nachempfundene Gestalt.
Nichtsdestotrotz läuft man heute als Vertreter eines persönlichen und individuellen Gottes Gefahr, als primitiver Geist denunziert zu werden, dem die erhabenen Höhen abstrakten philosophischen Denkens verwehrt bleiben. Weil der einfache Mensch unfähig sei, sich das Unvorstellbare zu vergegenwärtigen, neige er natürlicherweise dazu, es in menschliche Gestalt zu kleiden, um es so begreifbar zu machen.
Hier soll so kurz als möglich (wir werden diesem Thema in Zukunft viel Raum widmen) aufgezeigt werden, dass in Wirklichkeit nichts primitiver und widersprüchlicher ist als die Philosophie des Monismus. Sie wird von der Dämonenmafia verbreitet, weil sie eine Ermächtigung des Menschen auf das nachdrücklichste verhindert. Das ist der wahre Grund ihrer Propagierung. Denn nichts hassen die Dämonen mehr als ermächtigte Menschen.
Hier in dieser Welt haben wir eine Vielfalt von Formen, aber diese Formen sind zeitweilig. Das Gegenteil zeitweiliger Formen, so der Monist, sei “Formlosigkeit”. Das ist blanker Unsinn, der auf der Unfähigkeit zu klarem Denken beruht. Das Gegenteil zeitweiliger Formen ist nicht Formlosigkeit, sondern offensichtlich ewige Formen. Es gibt in Wirklichkeit überhaupt kein Gegenteil zu Form, ebensowenig wie es ein Gegenteil zur Wirklichkeit gibt. Wenn jemand blind ist, sieht er keine Form. Hier wird also versucht, uns Blindheit als Gegenteil von Form zu verkaufen. Diese Blindheit wird nun als Fähigkeit zu abstraktem Denken gepriesen, die dem bedauernswerten infantilen Gottesanbeter verwehrt bleibt. Unfähig, sich die Unvorstellbarkeit der Formlosigkeit vorzustellen, verfalle dieser einem primitiven Anthropomorphismus.
Liebe Monisten, was ist nun – zumindest für eure verdorbenen Gehirne – tatsächlich schwerer vorstellbar? Eine unpersönliche Leere, oder ein persönlich-individueller Gott?
Ist es für euch leichter vorstellbar, dass Gott das “Eine” ist, allumfassende Energie, das Licht, mit dem alles verschmilzt, sobald sich die Illusion der Individualität auflöst?
Oder ist es für euch leichter vorstellbar, dass Gott sich als Kuhhirtenjunge eines einfachen ländlichen Dorfes, geschmückt mit einer Pfauenfeder im Haar, in der Formenvielfalt der spirituellen Welt mit seinen Freunden und Freundinnen vergnügt?
Nach dem euch die zweite Vorstellung ein Gräuel sein dürfte, habt ihr euch nun schon selbst widerlegt. Ihre seid es, die ihr unfähig sind, sich die Erhabenheit persönlicher Individualität jenseits anthropomorpher Spekulationen vorzustellen! Ihr seid es, die ihr einem primitiven Anthropomorphismus verhaftet seid und glaubt, dieser Verhaftung entkommen zu können, indem ihr sie einfach verneint. Törichterweise schüttet ihr damit das Baby zusammen mit dem Badewasser aus.
Ihr seid es, denen die wahre Bedeutung spiritueller Vielfalt und Individualität ein ewiges Rätsel bleiben wird, weil ihr nicht in der Lage seid, euch tatsächlich vom Anthropomorphismus zu lösen und euren Geist der Realität spiritueller Individualität zu öffnen. Was ihr nicht versteht, leugnet ihr. Dieses Leugnen verbergt ihr für den einfachen Menschen unter einem Schwall nichtssagender Worte und Schlägen unter die Gürtellinie.
Warum kann der Monist die individuelle und persönliche Natur Gottes nicht verstehen? Die Antwort ist einfach: Es ist sinn- und grundloser Neid allein, der sein Gehirn verwüstet.
Niemand kann tatsächliches Unterscheidungsvermögen entwickeln, solange er sich nicht sicher fühlt. Nur auf dem Nährboden echter Sicherheit kann sich freies Denken entfalten. Der Mensch aber ist ein winziges Staubkörnchen im Ozean des materiellen Universums. Tagtäglich wird er mit seiner beschränkten Macht, ja sogar mit seiner Ohnmacht, konfrontiert. Er fühlt sich einsam und verlassen, und seine natürliche Reaktion darauf ist es, sich dem nächstbesten Verführer an den Hals zu werfen, in der verzweifelten und irrsinnigen Hoffnung, diesmal Zuflucht zu finden.
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Und genau hier setzt die dämonische Philosophie des Monismus an. “Wenn du bei jemandem Zuflucht suchst, wirst du betrogen. Erkenne deine eigene Größe. Du brauchst keinen Meister und keinen Gott, denn du bist selbst Meister und Gott”. Die erste Frage, die sich hier aufdrängt, ist, warum Gott jemand braucht, der ihn darauf aufmerksam macht.
Warum braucht Gott jemanden, der ihm sagt, dass er Gott ist? Was für ein Gott ist das???
Man möchte meinen, Gott hätte ein besseres Gedächtnis als der durchschnittliche Mensch unserer von Alkohol geschwängerten Gesellschaft.
Gott ist Gott, und das schließt mit ein, dass Gott nie vergisst, dass Er Gott ist. Ein Gott, der an Amnesie leidet, ist nicht Gott, sondern eine Witzfigur.
Wenn also nun jemand mir einzureden versucht, ich sei Gott, dann weiß ich mit absoluter Klarheit, dass es sich um einen Gauner handelt, der versucht, mir die Zufluchtnahme bei der Höchsten Persönlichkeit Gottes zu verderben. Indem ich seinem Rat folge, suche ich bei diesem Gauner Zuflucht, der weiß, dass ich ohne Zuflucht bei meinem persönlichen göttlichen Ursprung verletzlich und verloren bin wie ein Blatt im Wasser. Auf mich selbst gestellt, bin ich nun eine leichte Beute für seine verbrecherischen Machenschaften.
Gott ist die ursprüngliche Lichtperson (sura), und deshalb werden die Dämonen in den Veden als a-sura bezeichnet, was wörtlich übersetzt “Dunkelwesen” oder “Wesen der Dunkelheit” bedeutet. Ein Asura oder Dämon ist folglich ein individuelles Wesen, das als Konkurrent Gottes auftritt und mit allen Mitteln versucht, andere Töchter und Söhne Gottes vor den “üblen Machenschaften Gottes” zu “beschützen”. Das Spektrum seiner Methoden reicht von Verleumdung und Diffamierung der Persönlichkeit Gottes bis hin zu ihrer Verleugnung.
Ob Barack Obama nun den Suras (Lichtwesen) oder den Asuras (den Dunkelwesen) zuzurechnen ist, wird sein Einfluss auf die Welt klar zeigen, allerdings nur für diejenigen, die sich erlaubt haben, echtes und tiefes Unterscheidungsvermögen zu entwickeln. Die monistische Weltsicht jedenfalls ist diesem Ansinnen zutiefst abträglich.
Es ist richtig, wenn Monisten behaupten, wir alle seien “Gott”, aber es ist nur die halbe Wahrheit und das Annehmen dieser Halbwahrheit als ganze Wahrheit hat verheerende Folgen für den Einzelnen und für die Gesellschaft als Ganzem. Als Töchter und Söhne Gottes sind wir “Götter”, ebenso wie die Sonnenstrahlen sonnig wie die Sonne sind. Aber jeder kann verstehen, dass es ohne Sonne keine Sonnenstrahlen gibt. In ähnlicher Weise stellt die Persönlichkeit Gottes die Quelle unserer Göttlichkeit dar, die wir nun entweder anerkennen oder verleugnen können. Niemals aber können wir uns sicher fühlen, ohne den Schutz und die Gnade Gottes anzuerkennen. Wir sind alle ewige Teilchen Gottes, die qualitativ mit Ihm eins und gleichzeitig als eigenständige individuelle Wesen von Ihm verschieden sind. Das wird in der Bhagavad-gita sehr klar bestätigt:
“Niemals gab es eine Zeit, als ich oder du oder all diese Könige nicht existierten, und ebenso wird niemals in der Zukunft einer von uns aufhören zu sein.” BG 2.12
Auch ist es offensichtlich, dass der Sachverhalt der Liebe immer “zwei” impliziert. Liebe ist Austausch und Austausch ist nur zwischen mindestens zwei Wesen möglich. Der Monismus reduziert Liebe zu bloßer Sentimentalität. Es heißt, sie sei die subtilste Manifestation der Illusion. Nicht bedingungslose Liebe wäre also die letztliche Wirklichkeit, sondern ein unpersönliches Sein. Dass ein “unpersönliches Sein” ein Widerspruch in sich selbst ist, fällt den dekadenten Gehirnen der Eso-Konsumenten nicht auf. “Alles ist eins” bedeutet letztendlich “Alles ist nichts” und beides ist gleichermaßen unsinnig.
Natürlich gibt es jede Menge Monisten, die den ganzen Tag lang von Liebe schwafeln, aber entweder sind sie zu töricht, um den inhärenten Widerspruch zu erkennen, oder aber sie sind Handlanger einer dämonischen Agenda zur Irreführung der Menschheit.
Die wirkliche historische Bedeutung der Philosophie Buddhas und der monistischen Philosophie Shankaras ist praktisch unbekannt. Wir werden in anderen Beiträgen darauf eingehen, warum ein persönlich-individueller Gott die Lehre der Unpersönlichkeit verbreitet. Soviel sei vorweggenommen: Dämonen sind Betrüger. Aber Gott ist der bessere Betrüger. Er betrügt die Dämonen, indem er ihre Arroganz und Dummheit ausnützt. Die buddhistische und monistische Philosophie sind Früchte dieses Umstands. Aber Gott wünscht jetzt, dass die Beschränktheit dieser Lehren offensichtlich wird, um einem neuen Zeitalter wahren Wissens über die Natur Gottes und der Lebewesen alle Tore zu öffnen.
Fassen wir zusammen:
Die einzige Möglichkeit, wahres Unterscheidungsvermögen jenseits medialer Hype und Propaganda zu entwickeln, besteht ausschließlich darin, seine natürliche Stellung als Teilchen der Höchsten Persönlichkeit Gottes wieder einzunehmen und sich Gottes Agenda der Freiheit und bedingungsloser Liebe zu ergeben. Wir werden frei, indem wir uns der Freiheit in Person ergeben. Wir sind nicht die ursprüngliche Freiheit, denn wären wir das, hätte nie Unfreiheit, Irrtum und Hilflosigkeit unser Dasein überschatten können. Es ist also notwendig, jeden kindischen Stolz auf der Grundlage eines absolut unbegründeten Neides und Konkurrenzdenkens gegenüber der Höchsten Persönlichkeit Gottes aufzugeben und unsere wahre Stellung ewiger Freiheit, ewigen Wissens und ewigen Glücks, garantiert durch die vollkommene Liebe der Höchsten Persönlichkeit Gottes, wieder einzunehmen.
Diese Wissenschaft wird von Gott persönlich in der Bhagavad-gita gelehrt. Es gibt keine andere Möglichkeit, unsere Probleme ein für alle Male zu lösen, als uns die Lösung von der Höchsten Persönlichkeit Gottes und Ihren autorisierten Vertretern erklären zu lassen und diese Lösung anzunehmen. Gott ist frei und deshalb kennt er den Weg in die Freiheit. Kein von begrenzenden Konzepten geplagtes und behindertes Wesen kann effektive Wege zur Erlangung der Freiheit aufzeigen. Das Wissen der Bhagavad-gita (wörtlich: die Rede Gottes) löst alle Probleme im wahrsten Sinne des Wortes, indem es diese als das enthüllt, was sie wirklich sind: Phantasiegebilde der Illusion.
Liebe Freunde, seid wachsam. Die falschen Propheten sind extrem versierte Psychologen. Um nicht auf sie hereinzufallen, ist es unerlässlich, bedingungslose Sicherheit in der Beziehung zu Gott zu finden.
Mein Vedisches Kavaca-Horoskop ist ein umfassendes Programm zur Wiederbelebung unserer ewigen Beziehung zu unserem individuell-persönlichen Ursprung. Es beruht auf dem zeitlosen Wissen der vedischen Philosophie und integriert gleichzeitig modernste Wissenschaft und Technologie. Diese Verbindung (Yoga) mit einer persönlichen Wirklichkeit unbegrenzter Liebe wird uns ermächtigen, unser Leben in vollkommener Freiheit selbst in die Hand zu nehmen und so unsere tiefsten Wünsche zu verwirklichen.
Und noch etwas: Seine Wirkung zur Abwehr böser Geister übertrifft Knoblauch um das Milliardenfache J.
Hier findest du weiterführende Information. Danke und alles Gute!
Barack Obama und die Gutmenschen | Yogabuch.com - Blog
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#1 Pingback vom 13. November 2008 um 21:05
Dave
Hallo,
Ich finde diesen Artikel sehr treffend und möchte mein Kompliment aussprechen. Dieser Artikel ist sehr scharfsinnig und treffend geschrieben und rüttelt uns auf, uns nicht mit halben Warheiten zufrieden zu geben. Er zeigt uns, dass wir uns den Widersprüchen in der gängigen Meinung stellen sollten, wenn wir Interesse an der ganzheitlichen und somit auch einzigen Wahrheit haben. Die Wahrheit ist eine und wird von allen Menschen geteilt, aber nicht von allen akzeptiert.
Bezüglich Theismus und Anthropomorphismus:
Wie in diesem Artikel bereits treffend gezeigt wurde, gibt es zwei Arten von Glaubenssystemen mit einem persönlichen Gott. Diese lassen sich wie folgt kategorisieren:
1. Anthropomorphismus – Die Reduzierung Gottes auf unsere menschliche Vorstellung
2. Monismus – Die Erkenntnis, das Gott nicht reduzierbar ist und somit formlos und allgegenwärtig sein muss, also alles ist und für uns nicht vorstellbar.
3. Göttlicher Theismus – Die Erkenntnis, dass Gott jenseits seiner Formlosigkeit, seiner Allgegenwärtigkeit und Unvorstellbarkeit auch wieder eine Form hat, dadurch limitiert gegenwärtig ist.
Letze Erkenntnis ist die Umfassendste, da Sie zum einen versteht, dass Gott nicht auf unsere Sichtweise von Form, Raum und Zeit beschränkbar ist.Gleichzeitig beschränkt Sie Gott aber auch nicht auf die Formlosigkeit und somit Unpersönlichkeit. Dieses Verständnis Gottes erlaubt es, Ihn so zu verstehen wie er ist: ALLES. Gott ist ALLES. Er ist in einer begrenzten Form hier gegewärtig, dort gegewärtig und gleichzeitig auch unbegrentzt überall gegenwertig. Er nimmt limitierte Formen an, verfügt aber immer über eine unendliche Form. Gott ist jenseits von unserer Vorstellung von Raum und Zeit und somit weder an Begrenztheit oder Unbegrenztheit gebunden.
Es ist wahrscheinlicher, dass eine Ameise die Lage der Erde im Sonnensystem erkennt, als dass ein Mensch Gott begreift, ohne die Limitierung der eigenen Vorstellung abzulegen.
#2 Kommentar vom 13. November 2008 um 23:18