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Zwei Meldungen aus Internetmedien: Die erste betrifft die Arbeit des Europarates:
Die parlamentarische Versammlung des Europarats hat sich darauf verständigt, wie Frauen und Männer in den Medien künftig europaweit dargestellt werden sollen. Danach soll das bisherige Image der Männer, das angeblich »vom Geschlechtstrieb beherrschte Personen« laute, umgeändert werden in »Männer in beruflichen und politischen Welten«. Die Frauen dürften nicht mehr als Sexualobjekte gezeigt werden, der Begriff Mutter wurde ersetzt durch »Frau zuhause«. (Kopp online)
Die zweite die Verfilmung des dritten Teils der vierteiligen Vampirsaga der amerikanischen Autorin Stephenie Meyerder mit dem Titel “Eclipse”. Dort heißt es: “Gemäß seiner noch sterblichen Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts gehört er der “alten Schule” an, soll heißen: Kein Sex vor der Ehe… “Twilight” ist seit jeher umstritten, soll laut Kritikern lediglich Propaganda der Mormonin Meyer sein, jungen Mädchen ein antifeministisches Frauenbild vermitteln und Abstinenz bewerben…sondern deutet die romantisierende, aber auch leicht prüde wirkende Geschichte als Gesellschaftskritik. Zumal nicht nur junge Mädchen, sondern auch erwachsene Frauen von ewiger Liebe träumten. (ORF)
Offensichtlich haben diese beiden Meldungen etwas miteinander zu tun. Was besonders ins Auge sticht, ist die Betrachtungsweise von geschlechtlicher Diskriminierung. Die 68-iger haben unter Führung der Frankfurter Schule alles getan, um die alten moralischen Vorstellungen des Zusammenlebens von Mann und Frau abzuschaffen. Zu Recht haben sie die Unterdrückung der Frau angeprangert. Aber sie haben das Kind mit dem Badewasser ausgeschüttet, wie man so schön sagt. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn diese Leute waren im Wesentlichen von Geilheit, Lust, Unbeherrschtheit und Orientierungslosigkeit geprägt. Hochtrabendes intellektuelles Geschnatter musste für wirkliches Wissen über den Sinn der Geschlechter herhalten. Sie haben die Frau und mit ihr die schrankenlose Sexualität von der Instrumentalisierung der bürgerlich-chauvinistischen Welt “befreit”, um sie im Namen von Freiheit und Gleichberechtigung zu einem reinen Lustobjekt zu degradieren. Verantwortung mag in der bürgerlichen Gesellschaft weitgehend missverstanden worden sein, aber im Sozialismus der 68-iger wurde sie glattweg abgeschafft. Den Frauen wurde eingeredet, es sei Emanzipation, sich von Männern einfach um des Spaßes willen bespringen zu lassen. Und die Frauen in ihrer typischen weiblichen Naivität haben das dann auch tatsächlich geglaubt. So finden es Männer und Frauen heute als normal, mit zehn oder mehr Partnern Sex gehabt zu haben. Mein Sohn hat es treffend ausgedrückt, als ich ihn dazu befragt habe: “Ja, eine Frau mit zehn Sexpartnern ist offensichtlich eine Schlampe, aber heute ist das normal und sagt nicht wirklich was über diese Frau aus.” Wie recht er hat! Viele dieser “Schlampen” sind einfach Mädchen und Frauen, die sich nach der großen Liebe mit EINEM Partner sehnen, bei dem sie sich beschützt und angenommen fühlen und mit dem sie ihr ganzes Leben in Treue und Verantwortung verbringen wollen. Das ist ihr tiefer Wunsch, der ab und an zum Ausdruck kommt, aber meist hinter einer künstlichen “modernen” Fassade aus falscher Emanzipation, Naivität und Verwirrung verborgen ist.
Man sieht es, eine gute Menschenkenntnis vorausgesetzt, jeder Frau an, die sich irgendwann in ihrem Leben der Promiskuität verschrieben hat. Als Promiskuität sind alle Sexbeziehungen zu werten, die nicht auf lebenslanger Verbindlichkeit beruhen. Alle diese Frauen sind frustriert, verhärtet, abgebrüht und emotional verdorben. Sie sind unfähig, sich einem Mann in Liebe zu ergeben, sind voller Misstrauen und Argwohn und ihre psychischen und energetischen Körper sind von Verletzungen übersät. Und dennoch sind sie – als willfährige Sklavinnen einer von Männern erfundenen Frauenemanzipation - nicht in der Lage, Zusammenhänge herzustellen und verteidigen damit eine “Freiheit”, die sie ruiniert hat.
Wenn nun die Gurus und Jünger der sexuellen Revolution plötzlich aufspringen, um die Diskriminierung der Geschlechter, insbesondere des weiblichen, anzuprangern, dann kann das nur Ausdruck eines bösen Spiels sein. Ihnen geht es ja nicht wirklich um das Beenden der sexuellen Degradierung der Frau, es geht ihnen vielmehr darum, das gottgebene System der Einteilung der Geschlechter in Mann und Frau abzuschaffen. Wäre in Wirklichkeit eine echte Anerkennung der Frau als Mutter der beste und sicherste Weg, sie aus dem Missbrauch als Lustobjekt zu befreien, wird das Muttersein in einem Atemzug mit sexueller Diskriminierung genannt. Jetzt wissen wir, wohin der Hase läuft!
Der Kampf gegen die Erniedrigung der Frau als Sexobjekt ist nur ein Vorwand, um der Frau ihre natürliche, gottgegebene Rolle abspenstig zu machen, deren Anerkennung allein in der Lage ist, sie vor Missbrauch und Erniedrigung zu schützen. Stellen Sie sich vor, alle Mädchen und Frauen würden als Mütter und Managerinnen in einem heiligen Ehe- und Familienverband gesehen werden, die in dieser Rolle einen der essentiellsten Beiträge für das Wohl und das Gedeihen der Gesellschaft leisten, der überhaupt möglich ist? Auf Händen würden sie getragen, gehegt und gepflegt würden sie werden, geachtet und respektiert. Ihr tiefster und sehnlichster Wunsch, unter dem Schutz verantwortungsbewusster Männer und einer von diesen geleiteten Gesellschaft liebende Mutter und Frau sein zu können, würde in Erfüllung gehen und wohl dem Wunsch “nach ewiger Liebe”, von der sie angeblich ja träumen, am nächsten kommen.
Das Ziel der Europarates und der dahinter stehenden Interessensgruppen ist also nicht die Befreiung der Frau und des Mannes aus traditionellen “überholten” Geschlechterrollen, denn dazu bräuchte man nur den tatsächlichen Sinn des Vorhandenseins der Geschlechter erfassen, diesen aus egoistisch-ausbeuterischen Tendenzen befreien und wieder in seiner gottgewollten Ursprünglichkeit einsetzen. Ziel ist in Wirklichkeit die AUFLÖSUNG der Geschlechter. So soll das Team Mann – Frau, das in einer Familie konkreten Ausdruck findet, zerstört werden. Familien sind Keimzellen der Kraft, und die neue Weltordnung kann keine Keimzellen der Kraft gebrauchen, in der freie und selbstständig denkende Menschen herangezogen werden. Deshalb müssen Familien mit aller Kraft zerschlagen werden. Und das ist schon weitgehend gelungen, auch wenn es so etwas wie Familien äußerlich betrachtet noch zu geben scheint. Aber sie sind weitgehend zu einem losen Zweckverband verkommen, ohne gemeinsame Vision, Solidarität, Kameradschaft und Liebe. In diesem Sinne ist auch die Pervertierung und Entwertung des Begriffes “Familie” zu verstehen, der Schritt für Schritt auf Alleinerzieher und homosexuelle Beziehungen ausgedehnt wurde. Die Zersetzung des natürlichen universalen Ideals einer Familie, die aus einer verbindlichen Ehegemeinschaft und den daraus hervorgegangenen Kindern besteht, ist das erklärte Ziel.
Wahnwitzige Demiurgen arbeiten daran, die Wirklichkeit neu zu gestalten. Unter dem Deckmantel von Humanismus, Sozialismus und Menschlichkeit ist es ihr erklärtes Ziel, die Menschheit in eine Klasse willenloser Sklaven zu verwandeln. Allzu viele - oftmals idealistisch naive - Menschen fallen der scheinbar “menschenfreundlichen” Diktion dieser diabolischen Kräfte zum Opfer (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) und lassen sich von dieser verführen, ohne die wahren Absichten dahinter zu erkennen. Aber die Zeit wird alles zum Vorschein bringen.
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Hayagriva Das
Very Good Jagannidhi !
#1 Kommentar vom 21. August 2010 um 12:04