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Ein bedauernswerter mentaler Zustand

Untertitel: Der unerklärliche Drang eines mentalen Zustandes, die Welt erklären zu müssen

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Man oder frau mag es nicht für möglich halten, aber es ist tatsächlich so. Die Ignoranz unserer modernen Wissenschaft ist so gewaltig, dass es für einen vernünftigen Menschen kaum nachvollziehbar ist. Noch weniger ist es nachzuvollziehen, dass sich Millionen und Milliarden von Menschen von diesem Schwachsinn manipulieren und beeinflußen lassen. Nicht wirtschaftlicher Wahnsinn, politischer Verrat, historische Megalügen, noch Mord im Namen der Medizin ist der größte Feind der Menschheit, ihre größte Herausforderung. Wer genauer nachforscht, wird bald erkennen, worauf all dieser Verrat an den Menschen dieser Welt tatsächlich beruht: es ist etwas, das man am besten mit dem Begriff “grobmaterialistischen Atheismus” bezeichnet.

Atheismus allein wäre ein unzutreffener Begriff, da es atheistische Philosophien gibt, die subtilere Manifestationsebenen hinter der groben Materie anerkennen. Es gibt sogar Philosophien, die eine spirituelle, nichtmaterielle Substanz hinter allen – ob groben oder feinen – materiellen Manifestationen anerkennen. Aber selbst diesen Weltbildern liegt ein grundsätzlicher Mangel zugrunde, da sie nicht imstande sind, materielle Vielfalt zu erklären. Dies ist nur möglich, wenn als Ursprung allen Seins, sowohl spirituell als auch materiell, die Ursprüngliche Person anerkannt wird. Das ist ein umfassendes Thema, und die Beschäftigung damit birgt die Kraft zur umfassendsten spirituellen Revolution, die die Welt jemals erlebt hat. Wir werden dieses Thema nach und nach in diesem der Wirklichkeit in ihrem persönlichen Aspekt gewidmeten Blog aus den verschiedensten Perspektiven abhandeln und aufhellen.

Der grobmaterialistische Atheismus ist die primitivste aller möglichen Philosophien. Weiter nach unten geht es nicht. Das bedeutet auch, dass die Menschheit entgegen der herrschenden Meinung nicht auf dem Höhepunkt ihrer Zivilisation angekommen ist, sondern ganz im Gegenteil in ihren tiefsten Niederungen. Noch nie gab es eine Zeit, in der so viel Primitivität und Unwissenheit die menschliche Gesellschaft knechtete. Jetzt aber stehen wir an einer Zeitenwende, die eine neue Epoche des Wissens und des Glücks einläutet.

Die Wissenschaft, die sich mit dieser ganzen Thematik auseinanderzusetzen hat, heißt Philosophie. Im Angesicht der großartigen technologischen Erfolge der materiellen Wissenschaft und der intellektuellen Impotenz ihrer offiziellen Vertreter ist Philosophie von einer ernstzunehmenden Wissenschaft zu bloßer Ohrensesselspekulation verkommen. Philosophen sind demnach müßige Träumer und Taugenichtse, deren Lebensberechtigung nur dadurch erworben werden kann, dass sie den menschenfeindlichen Aktivitäten dämonischer Atheisten eine philosophische Grundlage für all ihre Verbrechen bieten. Das heißt also, dass in der heutigen Zeit der beste Philosoph derjenige ist, der nicht selbstständig zu denken vermag und als Angestellter zynischer Interessensgruppen die allgemeine Bevölkerung mit einer Weltanschauung versorgt, die dieser jede Grundlage für Selbstrespekt und damit Respekt für andere entzieht.

Wir wollen uns ein konkretes Beispiel moderner wissenschaftlicher Ignoranz vor Augen führen. In einem Beitrag des ORF wird ein Experiment erwähnt, dass die Existenz eines “immateriellen Geistes” beweisen soll und auf folgende Weise in diesem Beitrag zusammengefasst wird:

“Experimente ‘belegen’ einen Geist – Um zu zeigen, dass der Geist etwas Anderes ist als unser materielles Gehirn, greifen die kreationistischen Neurowissenschaftler auch auf Experimente zurück (tatsächlich, AUCH auf Experimente! Wow, die schrecken ja vor nichts zurück. Ich habe immer gedacht, die faseln nur dumm herum! Anmerk. des Verfassers).”

“So untersuchte Schwartz in den 1990er Jahren Menschen mit Zwangsstörungen. Mittels Gehirnscans wurde das spezifische neuronale Aktivitätsmuster der Patienten aufgezeichnet. Daraufhin forderte der Psychiater die Probanden auf, aktiv ihre Denkprozesse zu ändern und siehe da: Das Aktivitätsmuster änderte sich tatsächlich. Für die Kreationisten Argument genug, dass es da etwa Anderes geben müsse, das bewusst und willentlich die Gehirnaktivität steuern kann. Man könne den Geist also gar nicht auf seine Materialität reduzieren.”

Interessant ist, dass das Wort “belegen” aus dem Zwischentitel dabei in Anführungszeichen geschrieben wird. Das kann nur dahingehend interpretiert werden, dass der Meinung des Autors entsprechend dieses “Belegen” ein Schwindel ist. Wir werden uns näher damit befassen.

Besonders gut gefällt mir diese Stelle: “Für die Kreationisten Argument genug, dass es da etwa Anderes geben müsse, das bewusst und willentlich die Gehirnaktivität steuern kann.” Na kar, nur für einen leichtgläubigen Kreationisten kann das “Argument genug” sein. Wahrscheinlich veranlaßt ihn ein fahrendes Auto auch zu der verrückten Annahme, dass selbiges von einem Fahrer gesteuert werde. Wie primitiv diese einfach gestrickten Geister sind! Weiß doch heutzutage jedes Kind, dass Autos sich natürlich selber lenken, und dass das Ganze auf eine derart komplizierte Weise geschieht, dass nur Wissenschaftler dazu Zugang haben. 

Als Antwort auf dieses unerhörte Ansinnen des kreationistischen Neurowissenschaftlers Schwartz, dass man “den Geist also gar nicht auf seine (sic) Materialität reduzieren” könne, heißt es weiter im nächsten Absatz mit dem Titel “Handfeste Argumente gegen Intelligent Design”:

“Die Schlussfolgerung aus Schwartz Experiment – ein immaterieller Geist würde sozusagen unser physisches Gehirn manipulieren – hält er (der Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina, Anm. von mir) für absurd. Seine Erklärung ist ganz einfach und handfest: Ein mentaler Zustand verändert einen anderen mentalen Zustand, das Gehirn also das Gehirn.”

Hier ist es, was mich eingangs zu der Feststellung veranlaßt hat, die Ignoranz der modernen Wissenschaft sei so gewaltig, dass sie für einen vernünftigen Menschen kaum nachvollziehbar ist. An dieser Stelle muss ich etwas hinzufügen: Sie ist nicht nur gewaltig an und für sich, sondern auch eine ungeheuerliche Frechheit und Anmaßung, letztendlich ein Betrug der übelsten Sorte. Weil unser Schreiberling beim ORF seine Brötchen verdienen muss, um überleben zu können, wollen wir ihn laufen lassen, auch wenn er sich als feiger Verräter entpuppt hat. Er ist ein armer, mißbrauchter Sklave, der nicht weiß, was er tut. Wir können und wollen uns von ihm nichts erwarten und wir verstehen, dass die wirkliche Gefahr nicht von ihm ausgeht. Er ist bloß ein unbedeutender Mitläufer, der sich im Schatten seiner vermeintlichen “Beschützer” im Sandkasten ein bißchen wichtig macht. Weder vermag er selbstständig zu denken, noch besitzt er Charakter. Es ist nicht nötig, ihm zu viel Aufmerksamkeit zu widmen.

Letzteres trifft dann aber auch auf die Kräfte zu, die hinter den ausführenden Lakeien für diese Propaganda verantwortlich sind. Es ist nicht möglich, Dunkelheit mit Dunkelheit zu besiegen, weshalb wir unsere Aufmerksamkeit auf das Licht wahren Wissen richten werden.

Wenn der Öffentlichkeit ein “Argument” wie das oben zitierte präsentiert wird, kann das nur einen einzigen Grund haben: Abgrundtiefe Verachtung für deren Dummheit. Kein Wesen, das nur einen Funken Angst hat, sich vor dem Gegner mit einer unqualifizierten Aussage zu blamieren, würde es wagen, eine derartige Dreistigkeit an den Tag zu legen. Und doch sehen wir, dass viele Menschen nicht nur diese Anmaßung nicht mit aller Entschiedenheit zurückweisen, sondern ihr sogar noch beipflichten! Nach den meisten dieser Artikel können Leser in einem Forum ihre Meinung veröffentlichen, so auch bei diesem. Aber nicht Entrüstung ist dort der Grundtenor, sondern zumeist emanzipiert-hündische “Aufgeklärtheit”.

Also nochmals: “Daraufhin forderte der Psychiater die Probanden auf, aktiv ihre Denkprozesse zu ändern und siehe da: Das Aktivitätsmuster änderte sich tatsächlich. Für die Kreationisten Argument genug, dass es da etwa Anderes geben müsse, das bewusst und willentlich die Gehirnaktivität steuern kann. Man könne den Geist also gar nicht auf seine Materialität reduzieren.”

Logisch betrachtet heißt das, dass die aktive und bewusste Änderung der Denkprozesse zu einer Änderung des Aktivitätsmuster des Gehirns führt, also das Gehirn das ausführende Organ, aber nicht das verursachende Organ aktiven Denkens ist. Wir haben es demnach mit zwei qualitativ völlig unterschiedlichen Ebenen zu denken: Dem aktiven Denken einerseits und der entsprechenden Gehirnaktivität andererseits.

Die Schlußfolgerung lautet: Das Gehirn denkt nicht, sondern der Mensch denkt, und das Gehirn spiegelt diesen Denkprozess wider. Wenn ich einen Arm hebe, dann ist es töricht zu sagen, der Arm hebe sich selbst. Ich hebe meinen Arm, weil ich etwas vom Kasten herunternehmen möchte. Mein Wunsch, d.h. meine mentale Aktivität, ist die qualitativ übergeordnete Ebene, das Heben des Armes ist eine mechanische Folgeerscheinung.

Natürlich stellt sich hier auch die Frage nach dem Ursprung der mentalen Aktivität, die auf das Gehirn einwirkt. Obwohl es mittlerweile selbst für den gröbsten Ignoranten klar geworden sein sollte, dass das Gehirn nicht im Sinne einer bewussten Aktivität denken kann, sondern eben nur Symptome des Denkens als physische Änderungen der Aktivitätsmuster widerspiegelt, ist die Frage nach dem Ursprung des Bewusstseins damit nicht geklärt, sondern lediglich um eine Ebene zurückgeschoben worden. Wir können dieses Zurückschieben jetzt unendlich lange fortführen, und es ist garantiert, dass wir auf diese Weise niemals den Ursprung des Bewusstsein herausfinden werden. Die einzige intellektuell akzeptable Lösung besteht darin, dass wir diesem infiniten Regress den Garaus machen, indem wir Bewusstsein als das anerkennen, was es offensichtlich ist: eine nichtmaterielle Energie, eine nichtmechanistische und nicht an Zeit und Raum gebundene Größe, die letztendlich ihre eigene Ursache ist.

Für den Herrn Philosophen und Neurobiologen Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina ist das unakzeptabel, heißt es doch im Text weiter: “Dennoch ist er sich sicher: Was immer noch entdeckt werden wird, es wird nichts Übernatürliches sein.”

Ja, lieber Herr Philosoph (in Wahrheit eine Schande für jede ernsthafte Philosophie, ein gemeingefährlicher Scharlatan), was ist den nun “übernatürlich”? Vielleicht trinken Sie jeden Tag Ihren Morgenkaffee, und sie haben sich schon so daran gewöhnt, dass ihnen dieser gar nicht mehr übernatürlich erscheint. Aber dennoch behaupte ich, dass es Ihnen absolut unmöglich ist zu erklären, warum es Kaffee überhaupt gibt. Ich fordere Sie heraus, Sie läppischer Dummkopf: Geben Sie mir einen handfesten Grund für die Existenz von Kaffee, nur einen einzigen handfesten Grund, Sie Großmaul. Ja, Sie können natürlich Tausende von Gründen anführen, WIE es Kaffee gibt, aber Sie können mir keinen einzigen Grund nennen, WARUM es Kaffee gibt. Sie sind einfach zu blöd zu verstehen, dass Kaffee gemäß Ihrer eigenen Definition etwas absolut Übernatürliches ist, das es niemals geben dürfte.

In seinen Augen ist alles übernatürlich, was er nicht kennt, weil es für ihn weder mittelbar noch unmittelbar sinnlich wahrnehmbar ist. Bevor Radiowellen sinnlich (mit Hilfe entsprechende technischer Geräte) wahrnehmbar waren, waren sie für ihn nicht vorhanden, da es Übernatürliches nicht geben kann. Seit es ihm möglich ist, Radiowellen indirekt mit den entsprechenden Geräten wahrzunehmen, sind sie natürlich.

Was sind sie nun wirklich?

Natürlich kann jeder Laie Radiowellen indirekt wahrnehmen, ganz einfach, indem er das Radio andreht. Aber unser Freund, der Herr Philosoph, wird in seiner Abneigung gegen das Übernatürliche wohl annehmen, dass es ganz natürliche Männchen und Weibchen sind, die uns im Radio ein Konzert zum Besten geben. Wenn er dann mit Schraubenzieher und Zange hantierend das Radiogerät ruiniert hat, in dem Versuch, dem Orchester da drinnen einen Besuch abzustatten und nun selbiges nicht vorfindet, wird er felsenfest und steif behaupten, dass es überhaupt keine Radiomusik gäbe und und die Wahrnehmung dieser auf einer Sinnestäuschung beruhe. Das nennt man unbegrenzte Dummheit.

Was ist nun natürlich, was übernatürlich?

Es ist bloß eine Frage der Entwicklung des Bewusstsein. Der eine sieht auf umfassende Weise die multidimensionale Wirklichkeit, der andere sieht nur die symptomatische Auswirkung dieser Wirklichkeit auf der Ebene seiner begrenzten Wahrnehmung. Letztendlich ist für den Weisen, der alle Begrenzungen des Geistes abgestreift hat, alles natürlich. Mit alles meine ich “alles”. Alles, was existiert, ist natürlich und es gibt nichts, was nicht existiert.

Die Unterscheidung in “natürlich” und “übernatürlich” entsteht aus gleichzeitig aus einer begrenzten Wahrnehmung und der potentiellen Überwindung derselben. Alles, was das Alltagsbewusstsein übersteigt, was im Grenzbereich seiner Wahrnehmung seine herkömmliche Weltsicht in Frage stellt, wird von einem offenen Geist als übernatürlich angesehen werden. Jetzt bleiben ihm zwei Möglichkeiten, diese Dualität “natürlich” und “übernatürlich” aufzuheben. Entweder öffnet er sich dem “Übernatürlichen”, das seine alltägliche Erfahrung übersteigt und erkennt so die höherdimensionalen Zusammenhänge. Oder aber er ist ein Wissenschaftler, für den es als Maß aller Dinge nichts geben kann, was er nicht versteht. Dann löst der die Dualität “natürlich” und “unnatürlich damit, dass er außer der Existenz grober Materie alles leugnet.

Nun wird der Arme aber mit dem Problem konfrontiert, dass er nun in seinem arg behinderten mentalen Zustand “natürliche” Erklärungen für etwas finden muss, das seine Beschränktheit völlig transzendiert. Weil er zum Beispiel unfähig ist, Bewusstsein als das anzunehmen, was es ist, nämlich Bewusstsein,verdammt er sich dazu, ein ganzes Leben hinter einer Fata Morgana herzurennen. Auf Biegen und Brechen bildet er sich ein, eine künstliche materielle Erklärung für etwas finden zu müssen, für das es keine solche Erklärung geben kann, genauso wie man das Entstehen eines Hauses weder mit der Beschaffenheit der Ziegel noch mit deren Anordnung erklären kann.

So ein Narr will sich den Inhalt eines Buches erschließen, indem er dieses chemisch analysiert und das Vorkommen der verschiedenen schwarzen Zeichen auf dem Papier auf allerlei statistisch relevante Aussagen hin untersucht: Der häufigste Buchstabe ist das “n”, gefolgt von “m”. Es ist auch interessant, dass jedem “n” mit beinahe doppelter Wahrscheinlichkeit ein “e” statt einem “a” vorangeht etc. etc.

Er wird sich nach abgeschlossener Untersuchung brüsten, das Buch “in-und-auswendig” zu kennen. Wenn Dummheit weh täte, müsste man um die Duke University in North Carolina eine schalldichte Mauer bauen.

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Tatsächlich ist alles ganz einfach zu verstehen, und ich kann Herrn Schwartz für sein gelungenes Experiment nur gratulieren. Alle Unklarheiten sind beseitigt, alle Probleme gelöst. Sollte man zumindest meinen, gäbe es nicht diejenigen, die statt ein paar Gramm gediegener Gehirnmasse nur Kuhdung in ihrem Schädel haben. Du kannst ihnen die Lösung hundertemal präsentieren, sie werden sie nicht verstehen. Du kannst diesen Narren die vollkommensten, absolut widerspruchsfreien und einfachsten Lösungen anbieten, aber all diese Bemühungen haben keinen Nutzen, wenn die Rezipienten unfähig sind, diese Lösungen zu begreifen. Es ist kein Mangel von Seiten der wahren Wissenschaftler, es ist die selbstgerechte Dummheit derjenigen, die fanatisch in ihre Dummheit verliebt sind.

In einer wissenschaftlichen Debatte bedarf es eines unparteiischen Schiedsrichters. Ein solcher wird von den selbstgerechten Dummheitsfanatikern niemals anerkannt werden, sind sie doch selbst die Ausgeburt aller vermeintlichen “Unparteilichkeit”. So ist es nur natürlich, dass sie ihre eigenen Schiedsrichter sind, die sich mit ihrem Lästermaul in den Schwanz ihrer eigenen Ignoranz beißen und auf diese Weise verkrümmt einem implosiven Tanz in die tiefsten Abgründe der Hölle verfallen. Einmal dort angekommen, sind es diese Schildbürger, die uns und sich selber dann weismachen wollen, dass es ein Leichtes sei, sich an den eigenen Schuhbändern wieder aus dem Schlamassel zu ziehen. Das Gehirn denkt, dass es denkt, und gleicherweise ziehen sich diese Narren an den eigenen Schuhbändern aus dem Treibsand ihrer intellektuellen Impotenz.

Das Gehirn ist eine Maschine, wie komplex diese auch sein mag, wie linear oder nichtlinear die Prozesse in dieser auch ablaufen mögen. Der Rahmen der Komplexität der Maschine mag beliebig erhöht werden, aber es wird immer eine Maschine bleiben. Kann eine Maschine denken?

Meine damals vierjährige Tochter entfaltete in diesem zarten Alter ein Ausmaß an substantieller Intelligenz, die diesen wissenschaftlichen Idioten für immer vorenthalten bleiben wird. Auf einem Spaziergang durch ein Getreidefeld habe ich zu ihr gesagt: “Du hast eine Freundin, die du sehr gerne magst. Nehmen wir an, ich baue diese Freundin als Roboter nach, so echt und perfekt, dass dir kein Unterschied auffallen wird. Der Roboter handelt wie deine Freundin, er lacht wie deine Freundin, spricht wie deine Freundin, denkt wie deine Freundin. Wirst du einen Unterschied erkennen?”

Es dauerte ein paar Sekunden, dann kam die Antwort: “Ja, ich werde den Unterschied merken. Der Roboter ist tot.”

Ich war erstaunt über diese Antwort. “Aber er lebt doch, er spricht, er bewegt sich, alles genau wie deine Freundin!”

Nein, sagt sie darauf, er lebt nicht, er tut nur so, als ob er lebe.

Ein Hoch auf ein vierjähriges Mädchen, dessen Intelligenz und Wahrnehmungsvermögen all diese respektheischenden Vollnarren sogenannter Wissenschaft scharf und unnachgiebig in ihre Schranken verwiesen hat. Ein Hoch auf Klarheit und Einfachheit. Jetzt ist diese Tochter sechzehn Jahre alt und wird in der Schule tagtäglich mit Schund aus gefälschten Schulbüchern traktiert. Und dennoch: Bei der Diskussion der Urknall-Theorie fragt sie den Lehrer, von wo der Urknall komme, worauf der Lehrer antwortete, sie habe völlig recht, dass sei tatsächlich eine berechtigte Frage, die er auch nicht beantworten könne. Er gebe einfach das wieder, was im Buch bzw. im Lehrplan stehe. Ein Hoch auf einen Lehrer, der zumindest ehrlich ist.

Meine Damen und Herren! Jeder Materialist ist ein Narr, und jeder Atheist ist ein ebenso großer Narr. Wenn wir versuchen, diesen Narren diesen Umstand begreiflich zu machen, dann tun wir das nicht für uns, sondern aus Barmherzigkeit den Narren gegenüber. Es gibt keinen anderen Grund, denn die Wirklichkeit ist der beste, nachdrücklichste und umumgänglichste Beweis für die Verrücktheit dieser Narren. Wenn wir uns bemühen, sie auf ihr Irrtum hinzuweisen, dann nur, um ihnen die Konfrontation mit dem brutalen und schonungslosen Beweis der Wirklichkeit zu ersparen. Für diejenigen, die klaren Argumenten gegenüber immun sind, wird der Beweis in Form von Alter, Krankheit und Tod angetreten. Da gibt es dann kein sinnloses Herumgeplappere mehr. Wenn Gevatter Tod majestätisch seine Hand hebt, in der Aufforderung mitzukommen, dann gibt es kein sich Herausreden und Herauswinden, wie sie es ihr Leben lang auf dem Feld der Wissenschaft praktiziert haben. Dann löst sich aller Schwindel auf in der unwiderstehlichen Erhabenheit der Wahrheit. 

Aber alle müssen sterben, mag jemand einwenden. Nein, entgegne ich, niemand stirbt, aber diese Narren werden gezwungermaßen mit der gleichen Intensität an den Tod glauben, mit der sie ihre grobstofflich-atheistischen Märchen geglaubt haben. Die Maschine wird ein Ende finden und sie, die sich für die Maschine halten, werden sich zum Abschluß in die Hose machen.

Jemand, der die Wahrheit kennt, weiß, dass der Tod eine Fiktion ist. In der Bhagavad-gita heißt es:

“Wie ein Mensch alte Kleider ablegt und neue anzieht, so gibt die Seele alt und unbrauchbar gewordene Körper auf und nimmt neue materielle Körper an.”  (BG. 2.22)

Ein anderes Beispiel: Jemand fährt ein Auto, dass schon ziemlich verschlissen ist. Also entscheidet er sich, ein neues Auto zu kaufen. Wie schlimm wird dieser Wechsel für ihn sein? Ja, es ist natürlich möglich, dass ihn ein Hauch von Wehmut überfällt bei dem Gedanken, wie wunderbar ihm das Fahrzeug über viele Jahre gedient hat, aber es überwiegt doch die Freude am neuen, komfortableren und schnelleren Wagen!

Ein Narr aber, der tatsächlich glaubt, dass Auto zu sein, der wird – geblendet von unsäglichem Schmerz – vielleicht sogar Selbstmord begehen. Ja, das soll auch schon vorgekommen sein, dass Menschen so sehr an materielle Objekte angehaftet waren, dass deren Niedergang ihren eigenen zur Folge hatte. So wird der “wissenschaftliche” Narr, der sich für den Körper und das Gehirn hält, ihn ähnlicher Weise in furchtbarer Angst seinem eigenen Untergang entgegensehen, obwohl es nur der zeitweilige Körper ist, der das Feld zeitweiliger Manifestationen verläßt. Für den einen ist es der tragischste – mit dem Tod endende – Unfall seines Lebens, für den anderen ein unbedeutendes Schlagloch in der Straße.

Mit Verrücktheiten wie folgender hat sich der grobmaterialistische Atheist selbst in diese aussichtslose Lage hineinmanövriert:

“Handfeste Argumente gegen Intelligent Design: Die Schlussfolgerung aus Schwartz Experiment – ein immaterieller Geist würde sozusagen unser physisches Gehirn manipulieren – hält er für absurd. Seine Erklärung ist ganz einfach und handfest: Ein mentaler Zustand verändert einen anderen mentalen Zustand, das Gehirn also das Gehirn.”

Es ist unglaublich, wie blöd man sein kann. Das ist unvorstellbar. Träume ich? Darf das wahr sein? Wofür halten die uns? Wenn ich sage, das schlägt dem Faß den Boden aus, dann wird das dieser dummen, frechen Anmaßung kaum gerecht. Es ist einfach unvorstellbar, dass ein Wissenschaftler, der ernst genommen werden möchte, tatsächlich so etwas von sich gegeben haben könnte. Gnade ihm Gott.

Diese Leute sind sehr schnell, wenn es darum geht, Fehler in Argumenten ihrer Gegner aufzuzeigen, auch dann, wenn es, wie wir bereits erklärt haben, keine Fehler sind, sondern nur ihre eigene Ignoranz, die sich in diesen vermeintlichen Fehlern widerspiegelt. Behaupte ich etwa, Gott hätte keine andere Ursache außer sich selbst, denn das sei nun mal die Definition von Gott, dann zögern sie nicht, mir einen Fehler in meiner Schlußfolgerung zu unterstellen. Natürlich ist da kein Fehler, denn Gott ist absolut (von lat. absolvo – loslösen), d.h. völlig unabhängig und von allen Ursachen losgelöst. Nachdem diese Qualität des Denkens kraft selbstauferlegter Beschränktheit für einen Materialisten unnachvollziehbar ist, wird er keck fragen: “Und was ist die Ursache der Ursache aller Ursachen?” Und obwohl alle intelligenten Menschen um ihn herum ob dieser Dummheit in fröhliches Gelächter ausbrechen, wird er sich selbst für den größten Schlaumeier aller Zeiten halten. Gepriesen sei das Glück der Ignoranz!

Ein Zirkelschluß! Ein Zirkelschluß! Natürlich weiß er auch keine bessere Antwort. Vielleicht versteigt er sich zu einem weiteren seiner handfesten Lieblingsargumente: “Zufällig war ein Urknall da”.

Man sollte diesen Leuten alle Gelder streichen, denn sie belügen die Öffentlichkeit, von der sie finanziert werden. Mit dem Geld des Volkes arbeiten sie als Handlanger derjenigen, deren oberste Priorität der Verrat am Volk ist. Diese Leute sind verantwortungslose Schwerverbrecher an der Menschheit. Sie werden in ihre Schranken gewiesen werden.

Was hält also unser selbsternannter Intelligenzbolzen, der Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina, für absurd? Lassen wir ihn nochmals losschnattern:

“Die Schlussfolgerung aus Schwartz Experiment – ein immaterieller Geist würde sozusagen unser physisches Gehirn manipulieren – hält er für absurd.”

Und hören wir uns nochmals seine handfeste Erklärung an. Lassen wir sie tief in unser Bewusstsein einsinken:
 
“Seine Erklärung ist ganz einfach und handfest: Ein mentaler Zustand verändert einen anderen mentalen Zustand, das Gehirn also das Gehirn.”

Geben wir unser Bestes, uns die unvorstellbare Ignoranz dieses Lümmels doch irgendwie vorzustellen. Er hält es für absurd, dass ein Computer sich nicht selbst einschaltet, sondern tatsächlich von einem bewussten Lebewesen eingeschaltet wird. “Wer hat den PC eingeschaltet”, fragt man ihn, und seine handfeste Erklärung kommt wie aus der Pistole geschossen: “Der PC hat den PC eingeschaltet.” Wenn wir angesichts dieser Aussage etwas erstaunt und verwundert aus der Wäsche gucken, legt er zu unserer Aufklärung noch ein Schäuflein nach: “Die Vorstellung, dass ein Mensch den PC eingeschaltet hat, halte ich für absurd.”

Was machen wir mit dem armen Kerl? Sollen wir zuerst seine Mutti verständigen oder gleich die Rettung rufen?

Also: Ein “Mensch” will seinen PC einschalten, weil ein mentaler Zustand will, dass er den PC einschaltet, weil ein mentaler Zustand will, dass ein mentaler Zustand will, dass er den PC einschaltet, weil ein mentaler Zustand will, dass ein mentaler Zustand will, dass ein mentaler Zustand will, dass der den PC einschaltet, weil…………

Ist es eine berechtigte Frage, wovon all diese unzähligen mentalen Zustände herrühren, die eine endlose Kette von Wirkungen und Ursachen mit sich bringen, und darf man fragen, was der mentale Urzustand ist, um bei der Diktion zu bleiben, der diese Kette mentaler Zustände auslöst? Wenn ich das nächste Mal meine Kinder frage: “Wer hat hier das Wasser ausgeschüttet”, dann werde ich nicht verwundert sein, wenn sie zur Antwort geben: “Das Wasser hat das Wasser ausgeschüttet.” Bei meinen Kindern werde ich allerdings lange auf eine Anwort wie diese warten müssen: Sie werden ja – zumindest bis zum Ende ihrer Schulpflicht – zuhause unterrichtet.

Ist es berechtigt, den mentalen Zustand des Hern Philosophen und Neurobiologen Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina in Frage zu stellen?

Gemäß der honorigen Ansicht des Herrn Philosophen und Neurobiologen Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina sind wir Denkmaschinen, die denken, weil sie denken, weil sie denken, weil sie denken, weil sie denken, weil sie denken…. (Da wird einem selbst das elektronische Papier zu schade, selbst wenn dafür keine Bäume gefällt werden müssen).

Denkt mein Comupter? Ich habe ihn programmiert, dass er jedes Mal, wenn ich ein rotes Tuch vor die Webcam halte, freundlich zu mir sagt: “Friedrich, ich sehe rot”. Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, ihn zu fragen, was im derart naheginge, aber ich erhielt darauf keine Antwort. Ich wurde flugs auf den Boden der Realität zurückgerissen und durfte erkennen, dass ich ja eine Antwort noch nicht programmiert hatte. Natürlich, hätte ich mit fuzzy logic und einem Wörterbuch gearbeitet, hätte er bestimmt was gesagt. Vielleicht hätte er gemeint: “Du bist ein Vollkoffer”.

Ich denke, ich sollte den Herrn Philosophen und Neurobiologen Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina zu mir nach Hause einladen, dann kann er auch mit meinem Computer sprechen. Vielleicht sagt er dann:  “Der Herr Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina ist ein Genie.” Ich frage mich nur, welchen Wert diese Aussage hat. Wir wissen ja nicht, von wo sie stammt. Sie ist das letzte Glied einer unendlich langen Kette, deren Anfang wir nicht kennen, nicht einmal der Herr Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina. Irgendwie sagt irgendeine Maschine irgendwann irgendwo irgendetwas, und der Narr fühlt sich sogar noch geschmeichelt.

Ich frage mich, was der Grund dafür ist, dass sich die Maschine mit der Bezeichnung “Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina” geschmeichelt fühlen kann (oder auch zurückgewiesen), wenn eine andere Maschine irgendwann und irgendwo aus unerklärlichem Grunde irgendwie irgendetwas sagt. Ich verstehe diesen Menschen – Verzeihung – diesen Apparatus nicht. Irgendwo passiert doch immer irgendwann irgendwie irgendwas irgendwarum. Warum nimmt er das so ernst? Warum nimmt er es überhaupt irgendwie?

Ich glaube aber, dass die wirkliche Frage lautet: Warum nehmen WIR ihn ernst? Wir sollten schnellstens damit aufhören, einen grundlos faselnden Roboter ernstzunehmen. Er faselt, er faselt nicht, was macht es für einen Unterschied? Ich frage mich, wo ist der Knopf, um ihn auszuschalten?

Herr Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina, es ist doch völlig belanglos, was irgendein mentaler Zustand als Folge irgendeines mentalen Zustandes als Folge unendlicher irgendwelcher mentaler Zustände irgendwann irgendwo irgendwie von sich gegeben hat? Wollen wir nicht nun endlich das Kriegsbeil begraben und allen Streit beilegen?

Herr Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina, denken Sie nicht, dass es jetzt mal an der Zeit wäre, zu leben zu beginnen, ich meine, wirklich zu leben, mit Selbstverantwortung, mit freiem Willen und Intelligenz und bewusster Freude und so?  Warum haben Sie es nötig, den Ausfluß mentaler Zustande, die da sind, weil mentale Zustände da sind, so ernst zu nehmen? Warum nehmen sie das alles so ernst? Ist das nicht der Gipfel der Absurdität?

Wie kann sich ein Rechner namens “Philosoph und Neurobiologe Owen Flanagan von der Duke University in North Carolina” so über einen Strom von Daten ereifern, die von einem Strom von Daten hervorgerufen werden, die wiederum von Datenströmen hervorgerufen werden, deren Ursache Ströme von Daten sind, die in Datenströmen wurzeln?

Ist er sich selbst untreu? Kann sich eine Datenverarbeitungsmaschine untreu sein? Wie treu kann sich eine Datenverarbeitungsmaschine sein?

Fehlt ihm was? Will er leben?

Dann leb doch, du Würstchen!

Herzlichst,
Friedrich Asen 

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Info:
Ein bedauernswerter mentaler Zustand ist Beitrag Nr. 39
Autor:
Friedrich Asen am 6. November 2008 um 13:28
Category:
Philosophie und Wissenschaft
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