In einer Nachrichtenmeldung heißt es:
„Keim des Lebens kam aus dem All: Meteoriten könnten die entscheidenden chemischen Zutaten für die Entstehung von Leben geliefert haben. Darauf weist eine Laborsimulation von Meteoriteneinschlägen auf der jungen Erde hin.”
Dieser ganze Artikel und vor allem auch die Kommentare sind sehr lustig. Man kann fast nicht glauben, dass diese Aussagen alle ernst gemeint sind, aber ich befürchte in der Tat, sie sind es.
Warum beschießen sie nicht tote Menschen, damit diese wieder zum Leben erwachen? Diese Dummköpfe glauben tatsächlich, Leben sei die Folgeerscheinung chemischer Verbindungen, und das im 21. Jahrhundert. Noch nie hat es irgendjemand irgendwann irgendwo während der gesamten Existenzdauer dieses Universums geschafft, einen schlüssigen logischen Beweis für diese Annahme zu geben, geschweige denn Leben tatsächlich aus materiellen Stoffen zu erschaffen. Alles heiße Luft, die auch immer heiße Luft bleiben wird. Es ist einfach ein Vorwand, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Es ist seit Anbeginn der Schöpfung unzählige Male – sowohl theoretisch als auch praktisch – bewiesen worden, dass Leben niemals aus Materie entstehen bzw. geschaffen werden kann. Aber was nützen die besten Argumente, wenn die Gehirnmasse dieser Idioten nicht ausreicht, sie nachzuvollziehen.
Aber kein Grund zur Aufregung, auch nicht für die Wahrheitsfanatiker unter uns. Jemand, der dieser absurden Glaubensrichtung anhängt, bestraft sich selber auf nachdrücklichste Weise. Sein ganzes Leben ist eine sinnlose Angelegenheit, und Verzweiflung und Depression sind die logische Folge dieser schrecklichen Gehirnverwüstung. Anstatt also über diese Menschen zu schimpfen ist zweifellos eine große Menge Mitgefühl viel angebrachter. Diese Menschen sind schon bestraft genug.
Da fällt mir ein Spruch ein, der – so glaube ich zumindest – von Hans Christian Andersen ist und in etwa folgendermaßen lautet:
„Es gibt keine Geheimnisse, sondern nur verschiedenen Grade von Nichteingeweihten.”
Nachdem der Großteil der heutigen Erdenbewohner, allen voran das Gros der Mainstream-Naturwissenschaftler, eindeutig dieser Spezies der Nichteingeweihten zuzurechnen ist, ist es nicht weiter verwunderlich, dass noch immer mit unverändertem tölpelhaftem Enthusiasmus versucht wird, etwas zu klären, das nicht nur längst klar ist, sondern in der Tat schon immer klar war. Diese Leute gleichen Blinden, die sehr bemüht sind, mit ihrer selbstgebastelten Taschenlampe die Sonne zu beleuchten.
Jemand, der der These anhängt, Leben sei ein Produkt materieller Verbindungen, ist geisteskrank. Kranke Menschen sollte keine Verantwortung übertragen werden, aber sie sollten ebensowenig verachtet werden. Es ist einfach ihre Art zu lernen. Manche lernen durch den Gebrauch ihrer Intelligenz und durch Hören von klardenkenden Autoritäten, andere wiederum lernen, indem sie mit dem Kopf so lange gegen Steinmauern schlagen, bis es ihnen irgendwann doch zu dumm wird. Ich garantiere, dass sie auf diese Weise zermürbt viel aufnahmefähiger und vollkommenen Argumenten gegenüber viel aufgeschlossener sein werden. So hat zweifellos auch Dummheit ihre guten Seiten. Dennoch erspart sich derjenige, der folgerichtig zu denken vermag, einen langen Weg beschwerlicher und leidvoller Umstände und Erfahrungen.
Weiter heißt es: „Yoshihiro Furukawa und seine Kollegen beschossen Gemische der fünf Substanzen in einem Edelstahlbehälter mit einer Spezialkanone, um die Druckverhältnisse bei einem Meteoriteneinschlag nachzustellen.”
Das hat mich irgendwie an Sandkastenspiel kleiner Kinder erinnert, allerdings mit dem bitteren Beigeschmack, dass Sandkästen günstiger sind als das Spielzeug dieser Narren. Wenn man dann noch bedenkt, welchen Unfug sie damit treiben, bin ich dafür, dass mehr und mehr Menschen sich weigern, diesen kindischen Zeitvertreib zu finanzieren.
„Viele Meteoriten seien wahrscheinlich mit mindestens doppelt so hohem Druck auf die Erde eingeschlagen, schreiben die Forscher. Dabei seien womöglich sehr viel komplexere Substanzen entstanden als bei ihrem Laborversuch.”
Dafür sind sie zur Schule gegangen. Ich will sagen, sie sind zur Schule gegangen, um diese geniale Schlußfolgerung tätigen zu können. Sie sind nicht nur blind, sondern auch recht infantil.
Ein Scharfdenker schreibt unter “Kommentare”:
Es ist halt einfacher, einer Person (Gott, Anmerk. von mir) was zu glauben, als auf wissenschaftlichen Fakten, die man nicht angreifen kann.
Abgesehen von der lächerlichen Satzkonstruktion frage ich mich, wie oft er Gott schon angegriffen hat. Offensichtlich ist eine Persönlichkeit Gottes für diesen Kerl so unfassbar, dass er gar nicht dran zu denken vermag, womit er sich auf klassische Weise selbst widerlegt hat. Ich nehme an, dass dieses Faktum jenseits seines geistigen Horizonts angesiedelt ist.
Ein andere Rebell wieder meint: Rolle der Radioaktivität nicht vergessen! Man darf bei der Entstehung des Lebens auch nicht vergessen, dass unser Planet zu Beginn hochradioaktiv war.
Das ist ungefähr so, wie wenn man sagt, ein Fisch sei Bergkönig bei der Tour de France geworden. Einer wirft erhobenen Hauptes ein: „Aber er hat ja das beste Rad gehabt.”
Der nächste schießt wahrlich den Vogel ab, nur leider nicht den eigenen:
ob nun tatsächlich ein höheres wesen oder ein meteorit oder was auch immer das leben auf der erde gestartet hat, ist doch vollkommen irrelevant, weil es eine frage ist die niemals beantwortet werden kann.
alle diese theorien sind nicht wirklich beweisbar, wobei natürlich jene mit dem “göttlichen einfluß” am wenigsten beweisbar ist.
Da seine Hoheit nicht in der Lage ist, die Frage zu beantworten, schlußfolgert seine Hoheit, niemand sei in der Lage, diese Frage zu beantworten. Für ihn ist nichts beweisbar, aber noch weniger als nicht beweisbar, gewissermaßen am unbeweisbarsten, ist dann doch die Ansicht, es wäre göttlicher Einfluß im Spiel gewesen. Ich für meinen Teil bin nur froh, dass dieser Narr so beschränkt ist, wie es einem Narren geziemt. Nicht auszumalen, wäre er im Spiel gewesen.
David
Als regelmäßiger Leser dieses Blogs gefällt es mir immer wieder zu sehen, wie treffend und auch scharfzüngig du die “wissenschaftlichen” Aktivitäten bloßstellst und als das präsentierst, was sie wirklich sind: unnütze, in sich selbst unschlüssige und hochgradig präpotent und absurde Darstellungen.
#1 Kommentar vom 10. Dezember 2008 um 23:29