“Das Horoskop sie kein Verursacher, sondern ein Bild der Wirkungen. Astrologie sei eben nicht kausal.” So lautet der Tenor vieler Astrologen, die sich damit aus dem Bereich des Aberglaubens und der “Unwissenschaftlichkeit” herausheben wollen. “Wir haben nicht bestimmte Charaktereigenschaften, weil die Stellung der Gestirne am Himmel uns in irgendeiner Weise beeinflusst, wir erleben bestimmte Dinge nicht, weil das Horoskop sie in Gang setzt. Auf die Frage, welche Kraft hinter den Phänomenen der Welt steht gibt die Astrologie keine Antwort”, lautet die weitere Argumentation. Und: “Ein Horoskop sie nichts anderes als ein Bild für die Qualität der Zeit, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort herrscht.”
Die Astrologen der zeitlosen vedischen Kultur, deren Zentrum das antike Indien war, waren alle wissenschaftlich geschulte Philosophen, sogenannte Brahmanas. Der vedischen Philosphie liegt das Verständnis zugrunde, dass niemand in der Lage ist, zutreffende Aussagen über die Wirklichkeit zu machen, der in irgendeiner Form an der phänomenalen materiellen Manifestation hängt. Das ist leicht verständlich, ist doch nur jemand, der einen neutralen Standppunkt einnehmen kann, befähigt, eine klare Aussage zum wahren Wesen einer Sache abzugeben. In diesem Zusammenhang wird verständlich, warum es in dieser gesellschaftlichen Ordnung den Brahmanas vorbehalten war, die vedischen Schriften zu studieren und zu lehren. Wissen in den Händen Unreiner, sprich materialistisch gesinnter Menschen, wird unweigerlich pervertiert und mißbraucht, wie uns die moderne Welt so nachdrücklich vor Augen führt. Das sogenannte Wissen, das erforscht und angesammelt wird, um die materielle Energie zu manipulieren, ist in Wirklichkeit nichts anderes als Dummheit. Der wahre Philosoph ist sich darüber im Klaren, dass die Vorstellung der Manipulation von Materie bereits verrückt ist, denn sie wird durch den Einfluß der materiellen Natur selbst hervorgebracht. Wissen ist ein Vorrecht der Freien, und in der modernen akademischen Gemeinschaft ist niemand frei.
Diese einleitenden Worte sollen verdeutlichen, dass die ganze Spekulation um verschiedene Wissensbereiche, eben auch der Astrologie, nutzlos ist. Es besteht kein Bedarf an mentaler Gehirnakrobatik und philosphischer Selbstbefriedigung. Es besteht nur der Bedarf an Freiheit und Unabhängigkeit des Geistes, damit er die Dinge ungetrübt durch egoistische Interessen so wahrnehmen kann, wie sie tatsächlich sind.
Ein Astrologe, der nicht in der vedischen Philosophie und Weisheit im Rahmen einer autorisierten Schülernachfolge geschult ist, wird niemals in der Lage sein, das Wesen der Astrologie klar zu begreifen, weil ihm die Klarheit freier Sicht fehlt.
In Wahrheit und Wirklichkeit wirken immer beide Prinzipien parallel. Sowohl Kausalität als auch Analogie sind zutreffend. Der Schlüssel liegt in der Feststellung: “Auf die Frage, welche Kraft hinter den Phänomenen der Welt steht, gibt die Astrologie keine Antwort.”
Ein Astrologe, der darauf keine Antwort zu geben vermag, kann den wahren Schatz der Astrologie nicht heben. Es ist hier nicht der Platz, um dieses Thema tiefschürfend zu behandeln. Das wird in den herrlichen Sanskritwerken Bhagvad-gita und Srimad-Bhagavatam ausführlichst getan und es ist unmöglich, diese einzigartige schlüssige Argumentation hier angemessen wiederzugeben. Jeder, der an wahrem Wissen interessiert ist, wird nicht umhin können, zu diesen Quellen alles Wissens zu gehen. Aber dennoch sei deren Essenz hier kurz zusammengefasst:
Ohne Bewusstsein ist alles null und nichtig. Die Grundlage allen Seins und aller Existenz (lat. ex-io, aus dem ursprünglichen Sein heraustreten) liegt in der Tatsache des Bewusstseins. Selbst ein Idiot kann das verstehen: Ich schreibe, weil ich bewusst bin, und ohne dieses Bewusstsein würde ich nichts tun. Sie als geschätzter Leser lesen, weil Sie bewusst sind, und ohne Ihr Bewusstsein würden sie weder lesen, noch sich Ihres Seins bewusst sein. Die materialistische Wissenschaft will uns krampfhaft einreden, dass Planeten im Universum herumflogen, ehe es Bewusstsein gab. Das ist so, als würde im Badezimmer ein Rasierapparat liegen, einfach so. Niemand ist da, niemand hat einen Bart und niemand will sich rasieren. Kindischer niemand.
Ohne strikte vedische Schulung biedern sich Astrologen meist an die westliche “Wissenschaftlichkeit” an und versuchen so einen Spagat, der von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Natürlich kann man Astrologie losgelöst von einen tieferen Verständnis der Wirklichkeit praktizieren, aber so wird es immer ein oberfächliches Hobby bleiben. Der Wert der Astrologie hängt einzig und allein von der Tiefe des Wirklichkeitsverständnisses des Astrologen ab. Ein Astrologe, der spirituell-philosopshisch geschult ist, vermag aufgrund seines tiefen Verständnisses aus einem Horoskop Informationen herauslesen, die seinem weltlichen Kollegen für immer ein Rätsel bleiben müssen. Ohne zu begreifen, was der tatsächliche Sinn des Lebens ist, erweist sich Astrologie ebenso nutzlos wie alles andere materielle Wissen.
Das ursprüngliche Person ist individuell-persönlich. Der vollkommene Beweis dafür ist unsere individuelle Persönlichkeit. Der Einwand, diese Persönlichkeit sei bloß eine zeitweilige Einbildung, ist kindisch. Nur eine Person kann sich etwas einbilden. Die zeitweilige Rolle, die wir gegenwärtig im materiellen Leben spielen, ist in der Tat eine Einbildung, aber sie beruht auf der ewigen Tatsache unserer wahren persönlichen Identität. Ist das schwer zu verstehen? Ich denke, nicht für jemanden, der ein sauberes Gehirn hat. Ein Schauspieler verliert nicht seine persönliche Identität, weil er sein Kostüm auszieht.
Gott ist demnach in allerletzter Instanz eine Person, aus der unendliche und unendlich mannigfaltige Energien ausgehen. Der Einwand, Gott könne keine Person sein, da eine Person begrenzt ist, ist ebenso wertlos und unüberlegt. Zum einen ist die Energie Gottes ohne Grenzen und deshalb im wahrsten Sinne des Wortes überall, zum anderen ist Energie ohne bewussten Ursprung ein Märchen für kleine Wissenschaftler.
Gott ist eine Person. Er ist der Ursprung allen Seins.
Eine Astrologie, die auf die Frage, welche Kraft hinter den Phänomenen der Welt steht, keine Antwort gibt, ist etwa so nützlich wie ein Taxifahrer mit Alzheimer. Beide finden nicht nach Hause. Weder für sich, noch für Ihre Kunden.
Die ursprüngliche Person ist die Ursache aller Ursachen. Sie ist eine Person, die alle persönlichen Eigenschaften in unendlichem Ausmaß Ihr Eigen nennt. Der gemeinsame Faktor all dieser Eigenschaften ist bedingungslose Liebe. Für diejenigen, die sich aus freien Stücken aus dieser Realität der Liebe verabschieden, gibt es eine gespiegelte Ersatzwelt, in der von Gott bevollmächtige Vertreter unter den Gesetzen Seiner äußeren Energie für Ordnung und Organisation sorgen. In all diesen Ordnungen und Gesetzen spiegelt sich das Prinzip der Beziehung Gottes zu Seiner Energie wider: reine Liebe. Da dies aber von den mehr oder weniger unwissenden Bewohnern der materiellen Welt nicht verstanden wird, erfahren sie diese Liebe als Begrenzung. Diese Begrenzung ist aber natürlich und auch notwendig, regelt sie doch auf vollkommene Weise die Beziehungen eines Haufens Wahnsinniger, von denen jeder der Erste, Beste, Schnellste und Schönste sein will. Die Sonne stellt im Sonnensystem die erste Widerspiegelung Gottes dar. Aus ihrem weißen, allumfassenden Licht gebiert sie die anderen Planeten, die bestimmte persönliche Aspekte des Seins verkörpern. Diese neun Persönlichkeiten (Sonne, Mond, Merkur, Mars, Venus, Jupiter, Saturn, Rahu und Ketu) sind die Erfüller der göttlichen Gesetze.
So wie Gott Selbst die Ursache aller Ursachen ist, sind auch die Planeten Ursachen untergeordneter und von ihnen beherrschter Prozesse. Das ist also der kausale Aspekt. Tatsächlich bestimmen die Planetenherrscher durch ihren Verwaltungsstab, was mit uns und mit der Erde geschieht. Sie ziehen die Fäden, an die gebunden wir wie Puppen tanzen. Aber bedeutet das, dass wir nicht frei wären?
Nein, das bedeutet es nicht. Ich habe gesagt, dass sie die Erfüller des Schicksals sind, aber nicht deren Gestalter. Ihre Energien lenken vor allem unsere feinstofflichen Körper des Fühlens, Denkens und Wollens. Sie steuern unsere Emotionen und Gefühle. Nicht umsonst stammt das Wort “Laune” von Luna ab, dem lateinsichen Wort für Mond. Der Mond regiert ganz wesentlich unseren Gefühlshaushalt in Form von Ursache und Wirkung. Und aus unseren Emotionen erwächst unser ganzes Schicksal. Und hier kommt der Knackpunkt: Die Planeten müssen sich selbst natürlich an die Gesetze der ursprünglichen Person halten. Sie lassen uns tanzen wie Puppen, aber wir selbst sind es, die wir mit unseren Entscheidungen bestimmen, wie wir “getanzt” werden wollen. Kein Planet darf uns seine Energie willkürlich aufzwingen, als Erfüller unseres selbstgewählten Schicksals sind sie alle an das Gesetz der Freiheit und Liebe gebunden.
Sie sind mit Beamten in einer staatlichen Einrichtung vergleichbar. Der Gefängnisbeamte ist zwar die unmittelbare Ursache für die Einschränkung der Bewegungsfreiheit des Sträflings, aber er ist nicht seine letztliche Ursache. Er ist bloß Erfüller des Gesetzes und es ihm streng verboten, nach eigener Laune und Willkür jemanden einzusperren oder freizulassen. Freiheit oder Gefängnis haben ihren Grund vielmehr in den Entscheidungen der Person selbst. Wenn wir also bestimmte Entscheidungen getroffen haben, werden wir nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung in der Tat gezwungen, die Suppe auch auszulöffeln, ob sie uns nun schmeckt oder nicht. Dass diese Entscheidungen oft in Unwissenheit gefällt werden, ändert nichts an dieser Tatsache und ist auch nicht im geringsten Maße ungerecht, hat uns doch niemand zu Unwissenheit gezwungen. Auch sie ist unsere eigene Entscheidung.
Wir haben also in der Tat bestimmte Charaktereigenschaften, weil die Stellung der Gestirne am Himmel uns in exakt dieser Weise beeinflusst und wir erleben bestimmte Dinge eben doch einzig und allein aus dem Grund, weil der Einfluß der planetaren Energie sie in Gang setzt. Aber wie gesagt: Das bedeutet natürlich nicht, dass wir der Willkür irgendwelcher Planeten ausgeliefert wären. Nein, es geht alles mit (ge)rechten Dingen zu.
Ein Horoskop ist in der Tat nichts anderes als ein Bild für die Qualität der Zeit, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort herrscht, hieß ein eingangs angeführtes Argument gegen das Kausalitätsprinzip und es ist mir unverständlich, wie diese Aussage im Widerspruch dazu stehen soll, dass die Planeten kausale Wirkungen zeitigen. Ja, sie ist in der Tat ja einen Bestätigung dieser Tatsache, da die Qualität der Zeit nicht anders denn als energetische Wirkung erfahren wird, die die von ihr verwalteten Bereiche steuert. Sie ist also ein Beweis für das Prinzip für Ursache und Wirkung.
Das Prinzip der Nichtkausalität oder Analogie hängt mit dem bereits erklärten Punkt der Freiheit zusammen. Die Beziehung zwischen der Höchsten Persönlichkeit Gottes und allen anderen Personen ist eine Beziehung der Freiheit und Liebe. Das ist das ursprüngliche Prinzip, dass überall in allen Welten, ob spirituell oder materiell, sichtbar ist. Es ist das Prinzip der Beziehung, das sich in der materiellen Welt der Dualität als Anziehung und Abstoßung manifestiert. Dieses Prinzip spiegelt sich von jeder übergeordneten Ebene der Information auf die nachfolgende, was als Gesetz der Analogie bezeichnet wir: “Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist: Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.”
Hinter dieser Aussage, die meist verkürzt mit den Worten “wie oben, so unten” wiedergegeben wird, steht die Annahme, dass überall in diesem Universum, oben und unten, “im Himmel und auf Erden”, im makrokosmischen wie im mikrokosmischen Bereich, auf allen Ebenen der Erscheinungsformen die gleichen Gesetze herrschen.
Das ist wahr und richtig. Aber: Wessen Gesetze sind das? Welches einzigen Dinges?
Das einzige Ding ist kein Ding, sondern natürlichweiser einer Person, weil ja auch im Parlament nicht Dinge Gesetze verabschieden, sondern eben noch immer Personen, auch wenn gemessen an der Sinnhaftigkeit moderner Gesetzgebung Zweifel daran verständlich sind.
Das Phänomen der Synchronizität ist also nur aus dem Zusammenspiel von Ursache und Wirkung und der analogen Spiegelung energetischer Prozesse von oben nach unten, d.h. vom höherdimensionalen Bereich zum niedrigerdimensionalen Bereich zu verstehen. Anders ausgedrückt: Die analoge Spiegelung ist eine Wirkung der übergeordneten Ursache. Wir haben es also hier nicht mit einem horizontalen Kausalitätsprinzip wie in der Mechanik zu tun, sondern mit einem vertikalen Kausalitätsprinzip der Kontrolle durch Einwilligung. Das Kausalitätsprinzip im horizontalen Sinn mag für die tote Mechanik eines Newton zutreffend sein, aber letztendlich ist sie bloße Einbildung, da sie das persönliche Prinzip der Freiheit ignoriert. Das wird selbst von der Quantenphysik in Bezug auf das nichtdeterminierbare Verhalten kleiner materieller Teilchen bestätigt. So heißt es in einem diesbezüglichen Text:
“Sie (gewisse Physiker) bestanden darauf, daß die Welt nicht nur statistisch (auf Wahrscheinlichkeiten beruhend) und indeterministisch sei (d. h. auf willkürlichen, keinen höheren Gesetzen unterworfenen Quanten-Launen der Atome beruhend); dieser Eindruck entstehe nur, weil die Quantenphysik noch nicht das endgültige Verständnis der Welt liefere; wenn es gelänge, die entsprechenden Naturgesetze oder Feldtheorien zu entdecken, wäre man auf einmal in der Lage, all jene Phänomene, die jetzt indeterministisch und zusammenhangslos erscheinen, im Licht eines höheren Musters zu verstehen…. Weil man philosophisch nicht weiterkam, konzentrierten sich auch die obengenannten Physikgrößen auf die praktische Forschung.”
Sehr bedeutsam ist in diesem Zusammenhang die Aussage “Weil man philosophisch nicht weiterkam…” Hier schließt sich der Kreis. Wie soll man philosophisch weiterkommen, wenn man nicht geschult ist? Und wahre Schulung bedeutet nichts anderes, als ein Brahmana zu werden, der - losgelöst und unangehaftet - in der Lage ist, die Wirklichkeit frei von Vorurteilen und unbestechlich zu betrachten. Das “Licht eines höheren Musters” ist letztendlich immer das Bewusstsein der ursprünglichen Persönlichkeit Gottes. Jedes materielle Licht einschließlich der Sonne ist eine Widerspiegelung dieses Urlichts, das alles umfasst und durchdringt. Das ist natürlich nur von jemanden zu verstehen, der rein im Herzen und somit rein im Gehirn ist.
“Weil man philosophisch nicht weiterkam” ist eine naive Aussage. Jemand kann die besten und vollkommensten Einsichten haben; was nützt es der Wissenschaft, wenn diejenigen, die das (zeitweilige) Sagen haben, auf allen Augen blind und auf allen Ohren taub sind? In Wahrheit ist jede philosphische Forschung seit Anbeginn der Zeit abgeschlossen. Es gibt keine Geheimnisse, so Christian Morgenstern, es gibt nur Uneingeweihte. Jede Erkenntnis steht zu jeder Zeit zur Verfügung, aber überzeuge einmal einen Blinden von der Existenz der Sonne!
Die Planeten schränken niemals unsere Freiheit ein. Astrologie ist genausowenig fatalistisch wie jemand, der einem anderen nach einer reichlichen Mahlhzeit prophezeit, dass er mit Sicherheit bald die Toilette aufsuchen würde müssen. Wenn es heißt, die Sterne machen nur geneigt, aber sie beeinflussen uns nicht, dann ist das widersprüchlich. Geneigt zu machen ist bereits Beeinflussung. Unsere Freiheit aber liegt in unserer Resonanz zu den Eigenschaften der Planeten, die letztendlich völlig unserer Kontrolle untersteht und mit der wir selbst festlegen, wie wir uns der Beeinflussung durch die Planeten aussetzen.
Kausalität und das Prinzip der Analogie wirken also untrennbar verbunden als EIN göttliches Gesetz. Nur das Kausalitätsprinzip gelten zu lassen endet in einer toten, mechanischen, deterministischen Welt. Nur das Prinzip der Analogie anzunehmen bedeutet, der Welt ihren Sinn abzusprechen, dessen letztliche Ursache die Höchste Person ist. Beides ist gleich zerstörerisch. Astrologie aber ist die Wissenschaft vom Gesetz der Freiheit und Liebe, das sich in der materiellen Manifestation als Gesetz des Karma manifestiert.
Das Vedische Kavaca-Horoskop:
Noch nie war es einfacher, in seinem persönlichen und spirituellen Wachstum erfolgreich zu sein
Glück und Erfolg durch die Optimierung Ihres persönlichen Lebensfeldes mit…
Vedischer Astrologie… Mantra-Yoga (Mantra-Meditation)… Farben… Affirmationen… Binaural Beats… Silent Sound-Technologie… Yantras (mystische Symbole)… Edelsteinen… Kavacas (magische Quadrate)… Planetenessenzen… Radionik…
Stefan Wehmeier
Haben Sie schon Ihr Gehirn eingeschaltet? Wenn nicht, fangen Sie besser gleich damit an, denn sollte Ihnen das bis 2010 nicht gelingen, kommen wir nie mehr aus der Krise!
Warum hat John Maynard Keynes 1944 auf der Bretton-Woods-Konferenz eine internationale umlaufgesicherte Währung (Bancor) vorgeschlagen? Weil Keynes wusste, dass Silvio Gesell Recht hatte, und dass - sollte weiterhin Zinsgeld verwendet werden - die Weltwirtschaft auf die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) zusteuern würde. Also: Herzlichen Glückwunsch – wir stehen unmittelbar davor! Denn religiös Verblendeten fällt es unendlich schwer, sechs Gleichungen mit neun Unbekannten zu lösen:
(001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.
(044) Jesus sagte: Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.
(055) Jesus sagte: Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.
(105) Jesus sagte: Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.
(106) Jesus sagte: Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: “Berg, hebe dich hinweg!”, wird er verschwinden.
(113) Seine Jünger sagten zu ihm: “Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?” Jesus sagte: “Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: “Siehe hier oder siehe dort”, sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.” ***
(Nag Hammadi Library / Thomas-Evangelium)
Einzig sinnvolle Lösung:
Mutter = Summe aller Ersparnisse
Hure = Finanzkapital
Brüder und Schwestern = Sachkapitalien
Berg = Rentabilitätshürde
Tod = Liquiditätsfalle
Vater = Kreditangebot
Sohn = Kreditnachfrage
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld
Königreich = Natürliche Wirtschaftsordnung
(Die originale Heilige Schrift - die “heilige Bibel” nur bis Genesis 11,9 - bezieht sich immer zuerst auf die ganze Kultur und erst danach auf den einzelnen Kulturmenschen!)
Wenn wir diese eine sinnvolle Interpretation als richtig ansehen, war der Prophet Jesus von Nazareth das größte Genie aller Zeiten, und er entdeckte tatsächlich die einzig denkbare Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.
Wäre Jesus der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die “heilige katholische Kirche” degradierte, wüssten wir heute gar nicht, dass es jemals einen Propheten dieses Namens gegeben hat! Die “Moral” ist eine irrelevante Größe: solange es möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, weil eine fehlerhafte Makroökonomie die Gesellschaft in Zinsgewinner und Zinsverlierer unterteilt, wäre selbst dann, wenn alle Menschen grundehrlich und auch noch hyperintelligent wären, der nächste Krieg unvermeidlich. Andererseits: sind leistungslose Kapitaleinkommen eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Der Moralbegriff löst sich auf.
Mit freiwirtschaftlichem Gruß
Stefan Wehmeier
*** “Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat.”
Silvio Gesell
#1 Kommentar vom 28. Juli 2009 um 16:13