6. Juni 2009
“Das Horoskop sie kein Verursacher, sondern ein Bild der Wirkungen. Astrologie sei eben nicht kausal.” So lautet der Tenor vieler Astrologen, die sich damit aus dem Bereich des Aberglaubens und der “Unwissenschaftlichkeit” herausheben wollen. “Wir haben nicht bestimmte Charaktereigenschaften, weil die Stellung der Gestirne am Himmel uns in irgendeiner Weise beeinflusst, wir erleben bestimmte Dinge nicht, weil das Horoskop sie in Gang setzt. Auf die Frage, welche Kraft hinter den Phänomenen der Welt steht gibt die Astrologie keine Antwort”, lautet die weitere Argumentation. Und: “Ein Horoskop sie nichts anderes als ein Bild für die Qualität der Zeit, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort herrscht.”
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Astrologie und Kausalität
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19. Mai 2009
Es herrschen viele kontroverse Ansichten bezüglich Astrologie. Erst kürzlich habe ich einen Text gelesen, in dem behauptet wurde, Astrologie sei die unwissenschaftliche Vorläuferin der Astronomie (Sternenkunde) gewesen. Das beziehe sich auf eine Zeit, als die Menschen in ihrer Primitivität noch an die Macht der Gestirne glaubten und diese personalisierten und vergöttlichten.
Im Laufe der Menschheitsgeschichte aber lernten die Menschen, die Naturgesetze hinter den Erscheinungen der Welt zu verstehen. Die Planeten, ehemals göttliche Kräfte, wurden nun zunehmend als das gesehen, was sie immer waren: Leblose Materietrümmer, die ihre Bahn durch das Weltall ziehen, indem sie unpersönlichen und absichtslosen Gesetzen der Natur folgen.
Das ist ein Auszug des Artikels:
Astrologie und tote Planeten
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