Mann und Frau sind körperlich verschieden. Jeder, der Augen hat, kann das sehen. Mann und Frau sind körperlich verschieden, weil sie emotional und mental verschieden sind. Der körperliche Unterschied ist der offensichtliche und augenscheinliche Ausdruck dieser psychischen Verschiedenheit. Die physische Verschiedenheit von Mann und Frau ist die Manifestation ihrer psychischen Verschiedenheit.
Auf der ebenen der tatsächlichen Identität gibt es keinen (materiellen!) Unterschied zwischen Mann und Frau. Beide sind ewige spirituelle (=bewusste) Individuen, die entweder ihre ursprüngliche Individualität (= ihre unteilbare und zeitlose Einzigartigkeit) leben oder aber eine Rolle in der materiellen Welt annehmen können. Da sie als ewige spirituelle Lebewesen absolut gleichwertig und gleichberechtigt sind, sollte das ebenso auf ihre unterschiedlichen Rollen in der materiellen Reflektion zutreffen. Diese Gleichberechtigung muss aber der jeweiligen Natur ihrer Rollen als Mann und Frau gerecht werden, denn sonst wird Gleichberechtigung zu Gleichmacherei, und das wiederum sind zwei gänzlich verschiedene Dinge.
Das lässt sich kurz und schmerzlos an einem einfachen Beispiel demonstrieren: Ein Pferd frisst viele Kilo Hafer, eine Maus begnügt sich mit ein paar Körnern. Wären beide offizielle und registrierte Bürger der EU, würden sie wahrscheinlich bald einer Verordnung unterstehen, die besagt, dass alle getreidefressenden Tiere im Namen der Gleichberechtigung künftig nur mehr maximal ein Kilogramm Getreide pro Tag verzehren dürfen. Genau das ist das zugrundeliegende Konzept des modernen „Genderismus“. Er fördert nicht Gleichberechtigung, sondern unmenschliche (und in diesem Fall untierische) Gleichmacherei.
Fassen wir also das bisher Gesagte nochmals zusammen: Mann und Frau sind verschieden. Sie sind körperlich verschieden, was einen Ausdruck ihrer emotionalen und mentalen Verschiedenheit darstellt. Wahre Gleichberechtigung erkennt diese Verschiedenheit an und respektiert sie. Hier wäre es nun angebracht, näher auf die psychische Verschiedenheit von Mann und Frau einzugehen, die nicht so offensichtlich sein mag wie die physisch-körperliche, die aber für jemanden, der sich dieser Verschiedenheit öffnet, ebenso augenscheinlich ist. Da diese Unterschiede aber subtiler sind, können sie auch leichter geleugnet und in ihrer Darstellung verzerrt werden. Genau das wird von den „opinion leaders“ der modernen Gesellschaft praktiziert.
Für jemanden, der die körperlichen Unterschiede von Mann und Frau im Sinne von Symbolen tieferer (emotionaler, mentaler und intellektueller) Unterschiede zu begreifen vermag, ist alles offensichtlich. So wie die Form der Frau Ausdruck ihres Denkens, Fühlens und Wollens ist, so ist die Form des Mannes der Ausdruck seines Denkens, Fühlens und Wollens. Tatsächlich verbirgt sich hinter allen körperlichen Merkmalen eine tiefe psychische, letztendlich spirituell-archaische Bedeutung. Die körperlichen Merkmale von Mann und Frau sind deshalb grobmaterielle (physische) „Destillationen“ feinstofflicher Unterschiede, die ihren Ursprung in einer archaisch-spirituellen Dimension haben.
Die grundsätzliche Form der Brust einer Frau folgt keinem utilitaristischen Prinzip, sondern einem persönlichen Prinzip. Dass dieses persönliche Prinzip auch der Erfüllung eines Zweckes dient, ist nur natürlich, da die Grundlage der Zweckerfüllung immer eine persönliche Absicht ist. Die Zweckerfüllung (des Stillens etwa) ist niemals die Grundlage für die Form und Beschaffenheit der Brust. Diese Grundlage ist einzig und allein der (spirituelle) Wunsch nach persönlichem Austausch.
Bei eingehender Betrachtung werden wir feststellen, dass nicht nur die weibliche Brust ein offensichtliches „Austausch-Organ“ ist, sondern vor allem auch die weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane. Aber letztendlich sind alle Sinnesorgane Organe des Austausches, die Augen, der Mund, die Ohren, der Geschmackssinn und die Haut, die alle in einer erotischen Beziehung zwischen Mann und Frau eine wesentliche Rolle spielen. Dennoch kommt den Geschlechtsorganen eine besondere Bedeutung zu, weil sie unmittelbare physische Manifestationen zeitloser Lebens- und Liebesprinzipien sind. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in vielen Kulturen die Form der weiblichen bzw. männlichen Geschlechtsorgane als Urprinzipien verehrt und gewürdigt werden.
Fortsetzung folgt…